Blog

❮ Blog Hauptseite

Burnout - Wenn die Kraft uns verlässt

Blog
Foto: Amir Kaljikovic / Fotolia
Beitrag vom 07.05.2014

Burnout bedeutet umgangssprachlich nichts anderes als eine völlige körperliche und emotionale Erschöpfung. Ausgebranntsein - könnte man auch dazu sagen. Burnout ist ein andauernder Zustand der totalen Erschöpfung. Diese bringt bedingt eine minimierte Leistungsfähigkeit mit sich.
Anfang der 70er Jahre wurde der Begriff durch den New Yorker Psychoanalytiker Herbert J. Freudenberger populär gemacht. Dieser stellte das Phänomen erst bei sich selbst fest. Nach und nach fiel ihm dann auf, dass es vielen seiner Kolleginnen und Kollegen genauso ging. Um mehr zu erfahren, nahm sich Freudenberger auch andere Berufsgruppen vor und stiess immer wieder auf dieselben Probleme.

Lange wurde Burnout nicht als Krankheit anerkannt. Seit einiger Zeit gilt Burnout als eigenständiges Krankheitsbild, dass in den internationalen Klassifikationssystemen aufgeführt wird. Auf Grund der späten Anerkennung ist dieses Syndrom wissenschaftlich allerdings noch sehr wenig erforscht. Bisherige Schätzungen gehen davon aus, dass bis zu 10% aller Erwerbstätigen darunter leiden. Mit dem bisherigen Kenntnisstand wird davon ausgegangen, dass die Zahl der Erkrankungen auf Grund des wirtschaftlichen Drucks weiter steigt.

Erste Erkenntnisse beschreiben dieses Syndrom als eine Art Endzustand einer bestimmten Entwicklung, hauptsächlich durch die Komponente Job hervorgerufen. Anfänglich pure Begeisterung führt über eine längere Frustrationsphase zur Desillusionierung. Die Folge ist Leistungsabfall durch Apathie, psychosomatischen Erkrankungen und Depressionen. Eine weitere Begleiterscheinung kann Aggressivität sein. Menschen mit Burnout sind ausserdem potentiell deutlich höher suchtgefährdet.

Häufige Faktoren sind hier beispielsweise Mobbing, schlechte Bezahlung trotz grosser Verantwortung, Angst den Arbeitsplatz zu verlieren. Dies ist nur ein Teil der Möglichkeiten. Die Zeit als Massstab für die Arbeitsbelastung ist dabei nur zweitrangig. Auch bei einem Halbtagsjob kann dieses Syndrom auftreten, während eine Vollzeitstelle mit einer 70 Stunden-Woche keinerlei Veränderungen bei der betreffenden Person hervorruft.

Burnout entwickelt sich nicht von heute auf morgen, sondern ist ein schleichender Prozess über längere Zeit. Oftmals nehmen wir es am Anfang gar nicht so wahr oder verdrängen den Gedanken daran, da wir uns das für uns selbst nicht vorstellen können. Doch wir sollten das nicht auf die leichte Schulter nehmen, da prinzipiell jeder von uns gefährdet ist, der über längere Zeit unter einem gewissen Druck steht und dem Körper und Geist kaum Zeit zur Erholung gibt.

Wir sollten, ganz gleich wie alt wir sind, sehr genau auf unseren Körper hören. Das Syndrom ist eigentlich nichts anderes als ein Zeichen, dass unser Körper setzt, weil wir nicht auf ihn geachtet haben.
Weiterempfehlen:


Das Thema Fernheilung ist ein Fachgebiet von

Starberaterin Emmilia
Starberaterin Emmilia

Hinweis: Leider bis zum 19.12.2018 nicht zu erreichen! Wir bitten um Ihr Verständnis! ...mehr

Zahlen per Telefon
0901 901 929
SFR 2.99/Min.
Alle Netze
0900 310 2033
€ 2.39/Min.
Mobilfunk ggf. abweichend
0900 511 508
€ 2.17/Min.
Alle Netze
901 280 73
€ 2.04/Min.
Alle Netze
Andere LänderGünstiger anrufen

Weiterführende Seiten zu "Fernheilung"

Besuchen Sie unseren

Esoterik-ShopEsoterik-Shop
Ja, auch diese Webseite verwendet Cookies. Hier erfahren Sie alles zum Datenschutz