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Partnerschaftsgewalt: Analyse und Aufarbeitung, Rückfallrisiko und Vorsorge

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Thema: Lebensberatung

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Beitrag vom 03.11.2024

Partnerschaftsgewalt: Analyse und Aufarbeitung, Rückfallrisiko und Vorsorge

Bei Meinungsverschiedenheiten oder Konflikten kann der Ton vielleicht mal etwas rauer werden. Auch in der Liebe nicht ausgeschlossen und manchmal sogar ganz nützlich.
Doch leider bleibt es nicht immer nur dabei. Es beginnt häufig mit subtiler Gewalt in der Beziehung, die irgendwann in offener Gewalt mündet. Der einzige Ausweg - eine Trennung.

Der Weg dahin scheint wie der Weg aus der Hölle, auf dem Opfer nicht nur ihr Selbst, sondern auch ihre Gefühle und ihren Verstand verloren haben. Wie der freie Fall ins Bodenlose nach einem Sprung aus dem Flugzeug ohne Fallschirm.

Weder stellt sich das Empfinden der Erleichterung nach der Trennung kurzfristig ein, noch lässt sich erlebte Partnerschaftsgewalt einfach überwinden. Dafür braucht es eine Analyse und Aufarbeitung. Ebenso sollte das Rückfallrisiko nicht unterschätzt werden und Vorsorge getroffen werden.

Wie das gehen kann, dazu mehr in diesem Artikel.

Analyse und Aufarbeitung nach der Trennung

Die Erfahrung von Gewalt kann nicht nur verunsichern, sondern das Opfer auch sehr belasten. Daraus resultierende Probleme verschwinden nicht so einfach wieder nach einer Trennung.

Auch wenn die Beschäftigung mit der erlebten Gewalt in der Beziehung als eine fast unüberwindbare Hürde erscheint, sind Analyse und Aufarbeitung unerlässlich. Zum Bewusstmachen und Anerkennen, was es war und dass es Spuren hinterlassen hat, um dann in die Loslösung gehen zu können.

Sich vor Augen führen, dass das Bild von einem selbst sowie von der Liebe und Beziehung in Scherben liegt. Das eigene Lebensmodell sich in Wohlgefallen aufgelöst hat. Die Verantwortung für die schädlichen Ausmasse, die die Beziehung genommen hat, beim anderen liegt.

Um so Stück für Stück wieder Klarheit zu gewinnen. Zu verstehen, wie es so weit kommen konnte. Die Sinnhaftigkeit hinter dieser Beziehung zu erkennen. Alte Muster aufzudecken und zu durchbrechen, um nicht wieder die gleichen Fehler zu begehen. Verbindungen zu lösen, die nicht guttun und sich so auch dauerhaft von schädigenden Menschen zu befreien.

Was dem Prozess förderlich sein kann, ist beispielsweise das Erstellen einer Liste mit all den miesen Begebenheiten. Mögen sie auch noch so klein und unbedeutend erscheinen. Alles, was sich zeigt, sollte auch Beachtung finden.

Ebenso hilfreich auf diesem herausfordernden Weg kann das Zulassen neuer Gedanken sein und das zu beleuchten, was war. Aus unterschiedlichen Blickwinkeln und Zusammenhängen.

Und auch darüber reden hilft. Die Unsicherheiten und Sorgen teilen mit einer Vertrauensperson oder einem Freund tut gut. Der offene Austausch mit anderen Betroffenen kann ebenfalls helfen, das Erlebte zu verarbeiten. Das Verständnis und die gegenseitige Unterstützung wirkt sich zudem förderlich auf das Zurückgewinnen von Selbstsicherheit und Stärke aus.

Rückfallrisiko und Vorsorge

In Anbetracht der Tatsache, was Partnerschaftsgewalt in Opfern auslöst, ist die Trennung sozusagen der Einschnitt, den es braucht, um sich aus diesem Negativkonstrukt gänzlich zu befreien. Doch ist das meist leichter gesagt als getan. Auch bei Gewalt in der Beziehung sollte die Rückfallgefahr nicht unterschätzt werden.

Statt Freude und Freiheit zu erleben, bricht ein wahres Gefühlschaos über die Opfer herein. Trauer um die verlorene Liebe und Zukunft, Wut und Wunsch nach Rache, Haltlosigkeit, Demütigung, Unsicherheit, Schuldgefühle, Hilflosigkeit, der Wunsch nach einer Trennung im Guten ...

Nur eine kurze Nachricht, ein kurzes Gespräch - es wird schon nicht schaden. Denn häufig macht sich dann auch Einsamkeit breit und damit verbunden das Ansinnen, am liebsten wieder zurückzuwollen. Vielleicht aus der Gewohnheit heraus. Vielleicht ist da auch noch ein bisschen Restliebe. Und oft spukt da auch noch die Frage im Kopf herum, ob es nicht doch funktionieren könnte. Es vielleicht eine Lösung gegeben hätte, wenn man drangeblieben wäre und es länger ausgehalten hätte ...

All dies nährt das Risiko, nicht nur in der Vorstellung, sondern auch in der Realität den Kontakt wieder aufzunehmen und vielleicht sogar den Schritt zurückzugehen. Damit würde genau das Gegenteil bewirkt werden, von dem, was mit der Trennung erreicht werden sollte.

Ein jeder Kontakt, mag er noch so kurz sein und nicht persönlich stattfinden, lenkt die Aufmerksamkeit wieder auf den Menschen, von dem man sich gerade getrennt hat. Aus vermutlich mehr als einem guten Grund. Damit wird auch wieder ein Raum geöffnet für Erinnerungen an Positives der Vergangenheit, vertraute Hoffnungen und latente Sehnsüchte. Und ebenso dafür, wieder verletzt zu werden.

Denn ein gewalttätiger Partner wird sich nicht durch die Trennung von heute auf morgen ändern. Er wird sich nur deutlich mehr anstrengen, um zu einem Neuanfang zu überzeugen, und danach seine Techniken und Taktiken verfeinern. Es hat ja schon mal funktioniert, es muss noch besser werden, damit es diesmal nicht zu einer Trennung kommt. Ein Déjà-vu 2.0.

Die beste Vorsorge ist, sich dieser unsichtbaren Gefahr bewusst zu sein, um sie erkennen und rechtzeitig gegensteuern zu können. Das bedeutet eben nicht, sich einen Rückschritt als kalkuliertes Risiko zu erlauben. Sondern für sich einen Weg zu finden, diesem aktiv vorzubeugen.


Was bei kreisenden Gedanken beispielsweise helfen kann:

- Gedankenkontrolle durch lautes oder innerliches STOP-Sagen, auch ein imaginäres Stoppschild kann dabei zum Einsatz kommen

- Gedanken aufschreiben, mit einer Nummer versehen und mit gezielter Ansprache ins Nirwana schicken

- Gedanken mit einer Geste zurückwerfen wie einen Ball, kraftvoll und so weit es geht

Ebenso kann Tagebuch schreiben ein wertvoller Begleiter sein. Dort alle Gedanken und Grübeleien hineinfliessen zu lassen, klärt nicht nur den Kopf, sondern auch die Seele. Das hilft sowohl einem Rückfall vorzubeugen als auch die Trennung und die gemachten Erfahrungen zu verarbeiten.

Niemand ist allein

Bei tiefergehenden Problemen kann es wichtig sein, professionelle Begleitung in Anspruch zu nehmen. Nicht nur, um das Rückfallrisiko zu minimieren und Vorsorge zu betreiben, sondern auch für eine umfangreiche Analyse, Aufarbeitung und schrittweise Verarbeitung der Trennung und der gemachten Erfahrungen.

Dies ist kein Zeichen von Schwäche, sondern zeigt das Bewusstsein für Selbstfürsorge und Selbstliebe.

Vom Opfer zum Gestalter werden - wer Gewalt in der Beziehung erlebt hat, tut sich schwer, sein Leben aus diesem Blickwinkel zu betrachten. Doch es ist möglich, einen neuen Weg zu gehen, in ein neues Leben. Mit einer Hand, die einen hält. In kleinen Schritten und vielleicht auch mit kleinen Rückschlägen. Denn wer nicht losgeht, kann keine Veränderung erreichen ...


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Beitrag Liebe und Beitrag Beziehung


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