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Akasha

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Einführung in die Akasha

Der Begriff "Akasha" οder "akash" kommt in Sprachen, wie Sanskrit, Hindu und Urdu vor. Er steht für Äther, Himmel, Raum, Universum, also "die alles umfließende Substanz des Universums"; in der hinduistischen Philosophie und im Ayurveda wird mit "Akasha" das fünfte Element, der Äther neben Erde, Luft, Feuer und Wasser bezeichnet.

Aus kosmologischer Sicht entspricht "Akasha"die Schnittstelle, also die äußerste Grenze der Saturnsphäre, somit die äußerste Grenze unseres Planetensystems. Dort ist die Schöpfung, in ihrer feinstofflichsten geistigen Gestalt, die aus der Schöpfer-Quelle entspringt. Aus dieser "ungeschaffenen Schaffenden", die in der Scholastik "natura naturans non naturata" charakteristisch bezeichnet wird, bricht sie hervor. Die völlig gestaltlosen schöpferischen und kreativen Ideen, aus denen unsere Welt hervorgeht, sind in der Oberen Geistigen Welt zu finden und hier, in der unteren geistigen Welt entstehen geformte Weltgedanken. Der Raumbegriff beginnt hier Anwendung zu finden. In der Akasha-Chronik sind so alle Weltgedanken im Laufe der Entwicklung, in für uns verwirklichtem Gestaltszustand zu finden.

Die "Akasha-Chronik" oder dieses universelle "Weltgedächtnis", ist sowie in der abendländischen Kultur als solches, als auch in Schriften von Plotin oder Paracelsus und von Eduard von Hartmann, des Philosophen des Unbewussten, aufgeführt.
In der christlichen Tradition ist es sogar in Schriften der römisch-katholischen Kirche zu finden, z.B. in der Messfeier für Verstorbene. Im "Dies irae der Missa pro defunctis" heißt es: "Liber scriptus proferetur in quo totum continetur, unde mundus iudicetur", was bedeutet: ein geschriebenes Buch wird vorgebracht werden, in dem alles enthalten ist, nach dem die Welt gerichtet werden soll".
Im Alten und Neuen Testament ist das Buch des Lebens mehrfach erwähnt; in diesem Buch befinden sich die Namen aller Gerechten, die im Jüngsten Gericht ins Paradies kommen.

In der Esoterik dient "Akasha" als Fachbegriff für "das elektromagnetische Energiefeld", daß eine Ebene tiefer als die Astralebene liegt, in der sich "das Feld der Materie" befindet. Laut mystizistischer Überlieferungen und der hinduistischen Kultur zufolge, "erschuf und erhält" es die "Welt der Materie", also unsere Welt der Sonnensysteme und Galaxien, bis es irgendwann "verschrumpft"; im Laufe einer "Vor-Schöpfungsära" entwickelt sich demnach eine neue "göttliche Schöpfung".

Wissenschaftlich gesehen ist "Akasha" der Ursprung aller chemischen Elemente, so wie wir sie aus der "Tabelle von Mentelejew" kennen und aus den die Ebene der Materie besteht, aus der wir Lebewesen auch bestehen; zugleich ist "Akasha" die gleiche elektromagnetische Energie, die uns als Bio-Energie, Äther und "Prana" bekannt ist, Substanz jeder Zelle aller Lebewesen, die in Form von Äther in jedem Körper über die sogenannten bio-energetischen Zentren oder auch "Chakra´s" genannt, "eindringt" und ihn "erfüllt"; sie erschafft somit, das für sie geeignetste "elektromagnetische Umfeld" und ermöglicht sodurch den Erhalt aller Organismen im Leben.

"Akasha", elektromagnetische Energie und Äther identifizieren sich; den wissenschaftlichen Beweis diesen, lieferte zudem Albert Einstein in seinen Studien über "die Energie der Materie". Zudem wurde wissenschaftlich bewiesen, daß diese Energie (Akasha oder Äther) alle Lebensformen, die ja im "Fluß vom Prana" überleben, ummantelt und "im Leben erhält". Alle Untersuchungen (Elektrokardiogram, Elektroenzephalogramm, Elektromyogram, Elektroretinogram), die wir medizinisch vornehmen, sind nichts anderes als die wissenschaftliche Aufzeichnung der "pranischen" oder ätherischen Ströme, die bei jeder von Medizinern festgestellten Anomalie, diverse pathologische Beschwerden im menschlichen Körper aufzeigt.

Um die Bedeutung "Akasha" besser verstehen zu können, sollten wir zu Informationsquellen bekannter Mystiker und spiritueller Gelehrter von der göttlichen Schöpfung zurückgreifen. Für das Christentum schrieb Johannes der Evangelist folgendes: "Am Anfang war das Wort und das Wort war neben Gott und das Wort war Gott ... alles wurde vom Wort erschaffen und nichts wurde ohne das Wort erschaffen ...". Das Wort als "Göttliches Licht" und "Göttlicher Klang" wird als All-Schöpfer, sichtbarer und unsichtbarer Lebensformen in allen Weltreligionen und Weltphilosophien erwähnt.
Das Wort, heist es demnach, erschuf so die ganze "Göttliche Schöpfung". Anfänglich erschuf es ein "Feld Reinen Geistes", den "Shats Kant", wie es im Sanskrit heißt. Unter diesem Feld, erschuf "das Wort" mit Material die "Akasha"; es erschuf die Hyperkausale Ebene, dann die Kausale Ebene, dann die Astralebene und letztens die Ebene der Materie. Ιn diesen Ebenen der "Göttlichen Schöpfung" wurden, von dem menschlichen Intellekt, aus nicht bekanntem und nicht nachvollziehbarem Grund, Seelen, also die Atem des "Gott-Vaters" und dem "Tau des Bewußtseins" von dem "Selben den Ozean des All-Bewußtseins", um zu leben gesannt. Diesen Seelen, die irgendwann das "Feld des Reinen Geistes", den "Shats Kant" verließen, ist es vorgeschrieben, irgendwann und nach einer allumwährenden Reise in den niederen Ebenen und der "Welt der Materie", in "Shats Kant", die in christlichen Schriften als das "Reich Gottes" oder "Himmelsreich" aufgeführt ist, zurückzukehren.


Was ist "Akasha"

Was ist aber der "akash" oder die "Akasha" oder "Äther" für ein Material, aus dem die diverse "Geistige Ebenen" auch Devachane genannt und die "Welt der Materie" entstanden? Der bekannteste für seine Epoche geistiger Gelehrter, Kirpal Singh (1894 - 1974), besser als alle anderen in der Vergangenheit schrieb über "akash": " ... Der niederste "Ausdruck des Geistes" des Feldes des "Shats Kant" "brachte" den "akash" oder Äther in Ausdruck, der der feinste aller anderen Elemente und überall in der göttlichen Schöpfung difuß ist. Der "akash" hat zwei "Naturen". Eine ist die des Geistes oder der Seele, die in allen Ebenen der Schöpfung nicht in Ausdruck gebracht wird oder werden kann; die andere Natur des "akash" ist die, des in Ausdruck gebrachten "akash", die die Materie hervorbrachte. Diese zwei Naturen, der Geist und die Materie, anteilig verschieden voneinander, sind das Material aus dem die "Geistigen Ebenen" und die "Welt der Materie" entstanden sind ...".

"akash" - Arten

Der "akash", abhängig von dem Anteil des Geistes und der Materie, ist verschieden in seinen Arten und ist das "Bau-Material" aller der unter "Shats Kant" befindlichen Ebenen. Die "maya", das Material der "Ebene der Materie", besteht aus niederwertigem "akash". Die "maya" ist die unter der Astralmaterie befindliche niedergehende Ausdrucksform des "akash" und heißt "prakriti"."Prakriti" wiederum ist die nach unten gehende Ausdrucksform der Materie des "akash", die sich unter der Kausalebene befindet und heißt "prantan". Der Unterschied liegt insofern im Anteil des "mehr Geist" und "wenig Materie" und das trifft in den "Hyperkausalen Ebenen" zu. Der "akash" der Kausalebene hat gleiche Anteile von Geist und Materie. Demzufolge, in der Astralebene beinhaltet der "akash" etwas weniger Geist und etwas mehr Materie und letztens, in der Ebene der Materie besteht noch mehr Materie und viel weniger Geist.

Folgendes Beispiel zur Verständnis:
Wasserstoffelement (H) und Sauerstoffelement (O) verbinden sich mit unterschiedlichen Anteilen und haben so unterschiedliche Eigenschaften, wie HO, H2O, H2O2.
So verhält es sich auch mit den zwei Naturen des "akash" oder Äther, also in unterschiedlichen untereinander Anteilen, bilden sie die unterschiedlichen "Geist-und Materie-Ebenen".
Jede "Geistige Ebene" ist somit, der Ausdruck, der nach unten gehenden "Geistigen Ebene" mit mehr Materie und weniger Geist.
Der Geist ist das Grundmaterial der Göttlichen Schöpfung und nichts kann existieren ohne ihn. Die Materie in verschiedenen Anteilen zu dem Geiste, ist so das Grundmaterial der Ebenen, die unter der Ebene des "Shats Kant" liegen.

Die Sonne, je mehr Wolken sie durchschweift, umso mehr verdunkeln sich ihre Strahlen und verlieren ihre Wärme. Ohne die Sonne existiert kein Leben auf der Erde. Gleichermaßen, je mehr der Geist durch die Materie dringt, umso mehr verliert er an seiner Brillianz. Ohne Geist kann nichts existieren. Die Planeten, die Steine, die Pflanzen, und alle Sonnensysteme, bestehen aus Geist.
Die Ebene der Materie ist die niedere Ausdrucksform der Astralebene und besteht aus "maya", die aus "akash" besteht und mehr Materie und viel weniger Geist beinhaltet. Diese niedere Form von "akash" oder Äther, die "maya" heißt, wird auch "prana" genannt und ist in Wirklichkeit elektromagnetische Energie.

Akasha-Chronik

Als "Akasha-Chronik" versteht man hier auf Erden eine universale Datenbank, einen universalen Wissensplan in seiner kosmischen Version von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft, der die existierende Schöpfung umfaßt und festgelegt hat. Als Teil der feinstofflichen Wirklichkeit, ist die Akasha-Chronik für uns Menschen unsichtbar. Sie ist mit allen Informationen der Schöpfung aller Lebewesen und der schöpferischen Abläufe, sowie bereits stattgefundenen und auch möglichen und zukünftigen Handlungs- und Beziehungsakten nach dem Gesetz von Ursache und Wirkung, daß die Bewegung in Raum und Zeit ordnet, ausgestattet.

In unseren Tagen, bewies Albert Einstein, daß die Materie eine Kombination von Elementen der "Mentelejew-Tabelle", elektromagnetische Energie ist. Somit, hat die Wissenschaft die Lehren der Mystiker und der spirituellen Gelehrten, daß das Bau-Material der "Ebene der Materie" und die elektromagnetische Energie identisch sind und sich nur in der sprachlichen Ausdrucksform unterscheiden, bestätigt.
Das ist "prana", eine Form von "akash" oder Äther.
Folglich sind die unterschiedlichen Arten von "akash", nicht nur das "Baumaterial" der Geist- und Materie-Ebenen, sondern auch das Material aus dem der Mensch besteht, also im Physischen, Astralen, Kausalem oder Geistigem.

Wenn ein Mensch ablebt, läßt er in der Ebene der Materie seinen materiellen Körper zurück, der dann zerfällt, während die Seele und der Intellekt, der diese begleitet, weiter für einen unterschiedlichen Zeitraum im Astral - oder Kausalbereich existieren. Der Intellekt oder der "Geistige Körper" besteht aus "Geistiger Materie", die "prantan" heißt und die aus gleichen Anteilen von Geist und Materie von "akash" besteht. In diesem Geistigen Körper (ein Computer aus faszinierender Kapazität), lehrten uns die spirituellen Gelehrten oder Meister, existiert ein "Speicher des Karma", der wie eine Diskette aus Akasha-Material besteht und beinhaltet Erinnerungen und Eindrücke von Handlungsakten, Sprachprotokollen und Gedanken einer jeden Seele, die in der Dauer aller Inkarnationen in Menschenkörpern erlebt. Da diese Diskette aus "prantan" (unsichtbares, unendlich feinstoffliches Kausalmaterial als "maya"), das Material der "Ebene der Materie" besteht, kann sie unendliche Aufnahmen als eine Diskette aus "maya" beinhalten.

Wenn eine Seele im Wege der Entwicklung mit der Göttlichen Gnade, jemals die Welt ihres Materien-, Astral- und Kausalkörpers verläßt und "sich befreit" und sich zur Hyperkausalen Ebene begibt, verweilt ihre "Akash-Diskette" in der Kausalebene weiterhin um mit den jeweiligen Disketten aller Seelen, aller Zeiten verbunden zu werden.
Diese Disketten bilden eine Datei, eine "Akasha-Datei" oder die "Akasha-Chronik", die die Geschichte des Planeten und das Wissen aller Seelen, aller Zeiten beinhaltet.

Außer dieser Akasha-Datei der Kausalebene, existiert eine jeweilige Datei in der Astralebene. Diese Datei beinhaltet Erinnerungen von Eindrücken der Seelen, die während ihres Aufenthaltes in der Ebene der Materie in niederen Lebensformen, noch bevor sie als Menschen inkarniert haben. Diese Erinnerungen, "Instinkte" oder "Instiktive Erinnerung" genannt und die Akasha-Datei der Astralebene, sind das, was wir in der westländischen Kultur als "Morphogenetische Datei" oder "Morphogenetisches Feld" bezeichnen. Dieses ist den Seelen, die in Tieren inkarnieren zugänglich.

Beispiele: die Seele einer Katze, die jetzt Junge auf die Welt setzt, weiß, daß sie ihre Plazenta fressen muß um Milch für ihre Junge zu erzeugen. Der Spatz weiß (erkennt) aus vergangener Erinnerung die Gefahr, die ihm vom Habicht droht, wenn er ihn zum ersten Mal erblickt und versucht sich sofort zu verstecken. Der Affe weiß, daß er die Nuss knacken und die Banane enthäuten muß um sie zu essen. Das Aal und der Lachs wissen ihre Reiseroute um gebären zu können, usw.

Aber, außer der "Instiktiven Erinnerung" gibt es auch den "Takt". Wir haben allerdings nicht "genug" Wissen und "fähige" Wahrnehmung um zu erkennen und zu verstehen, wie z.B. die Blüte sich der Sonne wendet (Phototakt), wie das Sperma sich zur Eizelle bewegt (Chemotakt) usw.

Somit ist die Akasha-Chronik, das Dokumentationszentrum des Universums. Dort sind Ereignisse die erlebt wurden, Erfahrungen und Erkenntnisse, die gewonnen wurden, Gefühle, Gerüche und Schwingungen aller Kreationen der Schöpfung sowie Wahrheiten dokumentiert und verzeichnet, aufgeführt und gespeichert.
Alles Schöpfungs-Wissen, das gelernt und gelehrt wird, ist dort verzeichnet.

Morphogenetische Felder

Morphogenetische oder morphische Felder sind natürlich und entstehen durch unterschiedliche Ereignisse in Ort und Zeit. Nach Bio-Chemiker Rupert Sheldrake werden alle Informationen betreffend Raum und Zeit in den persönlichen, globalen, kosmischen und universalen morphogenetischen Feldern energetisch gespeichert.
Dort sind sie für alte Seelen, die als sehr wach gelten und ihr Wissen durch die Intuition und den zahlreichen Reinkarnationen erworben haben, jederzeit auf Wunsch ihrer Mitmenschen abrufbar. Nur sind in diesen Feldern die gespeicherten Daten von Vergangenheit und Gegenwart, die Stimmungen und Ereignisse und nicht die Erklärungen oder die Hintergründe des universalen Gesetzes, gemäß Ursache - Wirkung, zu sehen.
Ein morphisches Feld ist dort wo es entsteht abrufbar und nicht wie eine Chronik in einem abgesonderten Bereich von Zeit und Raum.
Menschen mit Hellsicht "gelangen direkt" an den Informationen der abgespeicherten morphischen Feldern mit Hilfe der stark ausgeprägten Sinneswahrnehmung. Man spricht hier also von ausgeprägter Empathie, Hellsicht und Hellhörigkeit, wobei jeder von uns zu solch einer Wahrnehmungsentwicklung evolutiv, fähig ist.

Die kosmische Akasha-Chronik ist allen Feldern und lokalen Chroniken, also auch den morphogenetischen, übergeordnet.


Lesen in der Akasha-Chronik

Die "Akasha-Dateien" oder die "Akasha-Chronik" befinden sich in der Kausalebene und nur äußerst und/oder außergewöhnlich geistig entwickelte Individuen können diese "ersehen". Es heißt jedoch, daß diese Individuen, wenn sie es geschafft haben in diesem "Geistigen Punkt" zu gelangen, kein Interesse es zu tun (Akasha-Datei zu ersehen) finden, da bei ihnen nur das Verlangen sich mit dem "Gott-Vater" zu verbinden dominiert, also das Verlangen nach "Göttlichkeit" οder "Vergötterung". Es wird von vielen behauptet, daß sie in der Akasha-Chronik lesen können.
Es gibt aber einige begabte Individuen, die sogenannten "Medien" oder "Channelmedien" oder "Gesannte Medien", denen in bestimmten Fällen, Teile der "Esoterischen Realität" offenbart werden, die wiederum bewußt oder unbewußt den Wahrheitssuchenden "das Wahre" wiedergeben. Solche Medien, die in den letzten Jahren wegen ihrer Ansichten über die "Akasha-Chronik" bekannt wurden, war der österreichische Mystiker und Gelehrte Rudolf Steiner (1861 - 1925) und die Russin Helena Petrovna Blavatsky (1831 - 1891), beide Gründer der "Theosophischen Schule". Insbesondere, Helena Petrovna Blavatsky, in ihrem im Jahr 1877 erschienenen Werk "Isis Unveiled" (bedeutet: Isis entschleiert) wies auf die Akasha-Chronik oder "Weltgedächtnis" hin; sie sprach von "metaphysischen Tafeln", von Aufzeichnungen "von allem was war, ist oder je sein wird."

Einige englischsprachige Theosophen, wie Levi Dowling und Alice Bailey gaben an in der Akasha-Chronik gelesen zu haben. Zu den selbsternannten Lesern, zählen auch der Rosenkreuzer Max Heindel und Edgar Cayce, der sogenannte "Schlafende Prophet".

Hier jedoch einiges zu Rudolf Steiner und seinen Ansichten:
Eine Reihe eigenständiger Beiträge aus der Akasha-Chronik ist in einer Sammlung von Aufsätzen, die Rudolf Steiner (1861-1925) zwischen Juli 1904 und Mai 1908 für die von ihm herausgegebene Zeitschrift "Lucifer-Gnosis" verfasst hatte. Zu dieser Zeit, war er Generalsekretär der deutschen Sektion der "Theosophischen Gesellschaft".
Laut Rudolf Steiner beginnt die Akasha-Chronik dort, wo die obere geistige Welt (Oberes Devachan) in die untere geistige Welt (Unteres Devachan) übergeht. Dort, von der formenden aber eigens ungeformten Schöpferkraft geht sie in das Geformte über. Steiner dazu:
"Das ist die Werkstatt der Welt, die alle Formen in sich einschliesst, aus denen die Schöpfung entsprungen ist. Das ist die Ideenwelt Platos, das Reich der Mütter, von dem Goethe spricht und aus dem er das Phantom der Helena aufsteigen lässt. Was auf dieser Stufe des Devachan erscheint, ist dasjenige, was der Inder die Akasha-Chronik nennt. In unserer neuzeitlichen Sprache würden wir es das Astralbild aller Weltereignisse nennen. Alles, was durch den Astralleib der Menschen hindurchgegangen ist, ist hier in einer unendlich subtilen Substanz, die eigentliche eine negative Materie ist, festgehalten".

Auch laut Steiner:
"Was ist Akasha-Chronik? Wir machen uns den besten Begriff davon, wenn wir uns klar sind, daß alles, was auf unserer Erde oder sonst auf der Welt geschieht, einen bleibenden Eindruck auf gewisse feine Essenzen macht, der für den Erkennenden, der eine Einweihung durchgemacht hat, aufzufinden ist. Es ist keine gewöhnliche Chronik, sondern eine Chronik, die man als eine lebendige bezeichnen könnte. Nehmen wir an, ein Mensch lebte im ersten Jahrhundert nach Christo. Das, was er damals gedacht, gefühlt, gewollt hat, das, was in seine Taten übergegangen ist, ist nicht ausgelöscht, sondern es ist aufbewahrt in dieser feinen Essenz. Der Seher kann es
"sehen". Nicht etwa so, wie wenn es aufgeschrieben wäre in einem Geschichtsbuche, sondern so, wie es sich zugetragen hat. Wie man sich bewegt, was man getan, wie man zum Beispiel eine Reise gemacht hat, kann man sehen in diesen geistigen Bildern. Man kann auch die Willensimpulse, die Gefühle, die Gedanken sehen. Doch wir dürfen uns nicht vorstellen, daß diese Bilder sich so ausnehmen, als wenn sie Abdrücke der physischen Persönlichkeiten hier wären; das ist nicht der Fall. Um ein einfaches Bild zu gebrauchen: Wenn man seine Hand bewegt, so ist der Wille des Menschen überall in den kleinsten Teilen der sich bewegenden Hand, und diese Willenskraft, die sich hier versteckt, die kann man sehen. Das, was jetzt geistig wirkt in uns und im Physischen ausgeflossen ist, das sieht man dort im Geistigen."

Schließlich, ist es ratsam hier auch die von Rudolf Steiner selbst geäußerten Bedenken zu erwähnen, nämlich "ob und in wie fern jemand richtige Informationen haben kann" um die Verbindung mit den "Akasha-Dateien" herstellen zu können, da "nicht mal er", wie er selbst charakteristisch sagte, nicht sicher die Genauigkeit dieser Informationen, die er intuitiv empfang und wahrnahm, erkannte.

Palmblatt-Bibliotheken

Wie wird die Akascha-Chronik von uns wahrgenommen?

Wie bereits erwähnt und resultierend aus den oben gegebenen Informationen ist die Akasha-Chronik für uns Menschen, die neutrale und zentrale, alle verbindenden Existenz-Ebenen, das geistige Weltengedächtnis oder Weltenherz aus "Akasha-Stoff" der "Akasha-Ebene", in dem der Akasha-Leser alle Ereignisse, sogar die aus der fernsten Vergangenheit in dieser Bibliothek fragmentiert "lesen" kann.
Unser Wahrnehmungs- und Vorstellungsvermögen reicht jedoch nicht aus, wie es nicht ausreicht um das unterschiedliche im Universum existierende Zeit-Raum-Verhältnis aus irdischer Sicht zu verstehen.
Alle Beschreibungen der Akasha-Chronik, die wir vornehmen, erhalten sofort den Charakter unserer Sinnenwelt. Uneingeweihte, die an die Tatsächlichkeit einer besonderen Geisteswelt noch nicht glauben oder noch nicht durch eigene Erfahrung sich dessen überzeugen konnten, würden die Eingeweihten als Phantasten bezeichnen.

Dennoch verstehen auch die Eingeweihten unter uns nicht alle Informationen. Die logisch lineare Wahrnehmungskapazität ist dieser Informationen weit unterlegen. Die Botschaften bleiben in unser Bewusstsein erhalten, oftmals fehlt aber der Sinnzusammenhang dieser.

Die "Akasha-Chronik" könnte man sich auch so vorstellen:
eine holographische Bibliothek und/oder eine holographische Videothek aufgeteilt in Chroniken einer jeden Existenz (wie Wissensbereiche in Regalen unterteilt zu verstehen), voller Fragmente (wie Bücher und DVD anzusehen), wo man wie bei einem Hologramm, unterschiedliche "Wahrheiten" und Informationen, je nach Blickwinkel und Wahrnehmung des inneren Sehers oder der erlebenden Seele bekommt.
Während ein unser oder des Sehers, Seelenfragment in Verbindung mit seiner Essenz oder/auch dem "Höheren Selbst" oder anders genannt "Göttliche" kommt, findet ebenso eine Integration statt (wie wenn ich ein neues Buch in ein Regal legen würde oder eine Neuveröffentlichung des Bestehenden neben dem alten Buch), die im Bereich der Astralebene durch das erweiterte Bewußtsein "passiert".

Erwähnenswert ist, daß in der Akasha-Chronik keine Bewertungen im Dokumentationszentrum getroffen werden, sondern nur Informationen und alle Wahrnehmungen in ihrer Unterschiedlichkeit, die nebeneinander abgelegt werden. Zudem, wird dort noch, für die uns irdische Wahrnehmung relevante Zeit der Zukunft, jedes Geschehnis auch festgehalten. Infolgedessen ist dort eine unvorstellbare Anzahl von Einträgen zu lesen, da sich ja unser Universum permanent wandelt, ausweitet und verdichtet.

Channelmedien, in Form von einer personifizierten Vorstellung, berichten von körperlosen Wächtern der Akasha-Chronik. Sie gewähren den Zugang und stehen diesen helfend zur Verfügung. Auch ist es einfacher von der Kausal- oder Astralebene, als von der Physischen Ebene in die Akasha-Chronik zu gelangen.
Channelmedien beziehen ihre Mitteilungen aus dem Bereich der Astralebene.
Inkarnierte Seelen können in Trance, in Hypnose, sogar in einer Meditation über die Astralebene, Zugang zu Erinnerungen an frühere Leben in die Akasha-Chronik für sich bekommen. Dieses geschieht mit der Verbindung von Seelenfragmenten mit der Essenz in der Astralebene.

Heutige Esoteriker, im Gegensatz zur Begriffsdefinition und der Verwendung dieser wie etwa bei Rudolf Steiner, beziehen "das Lesen in der Akasha-Chronik" auch auf die Zukunft. Hier macht es noch Sinn, die indischen Palmblattbibliotheken, wo die Lebensgeschichte aller Besucher aufbewahrt wird, zu erwähnen.

Palmblatt - Bibliotheken

In Indien, gegründet von den mythischen Rishis, die aus der Goldenen Zeit stammenden Weisen, befinden sich die Palmblatt-Bibliotheken. Diese Schriften auf Palmblättern, verfaßt in Sanskrit und mittlerweile auch in Alt-Tamilisch werden dort von geschulten Eingeweihten immer wieder neu abgeschrieben und aufbewahrt. Die beschrifteten Palmblätter enthalten eine sehr große Anzahl von vergangenen, aktuellen und auch zukünftigen persönlichen und kollektiven Botschaften und Informationen eines jeden Menschen, der sie aus der Akasha-Chronik sucht.

Schlußwort

In dieser Zeit der Umwandlung ist eine übergeordnette, aktuell neu definierte universelle Orientierung, dringend nötig. Diese aktuelle Definition des Ursprungs, des Schöpfungs- und Entwicklungsaktes liefert nun mehr die Akasha-Chronik mit ihren neutralen Erinnerungen, gegenwärtigen Hintergründen und künftigen Projektionen.

Alles, was der äußeren Sinnenwelt angehört, unterliegt der Zeit und entspricht der individuellen Wahrnehmung und alles, was dort entsteht, ist Ewigen Ursprungs. Obwohl das Ewige mit der sinnlichen Wahrnehmung nicht möglich ist, ist dem Menschen die Wahrnehmung des Ewigen durch die im Inneren schlummernden Kräfte erkennbar.

Anastasia Ellania

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