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Suizid

Der Begriff Suizid wird hauptsächlich im medizinischen wie auch wissenschaftlichen Bereich verwendet. Auch heute noch ist diese Thema von Schweigen umhüllt und bei vielen Menschen ein Tabu. Umgangssprachlich wird eher auf die Bezeichnung Selbstmord zurückgegriffen. Suizid erscheint den Betroffenen oftmals als letzter Ausweg, wenn es um Probleme und das damit verbundene leiden geht. Doch ist Selbstmord wirklich eine Lösung? Nein! Ganz sicher ist es nicht die richtige Lösung von Problemen. Ganz gleich welcher Natur diese auch sind, es gibt immer einen Ausweg aus der bestehenden Situation. Niemand wurde geboren um unglücklich zu sein. Leider legt uns das Leben tatsächlich Steine in den Weg, aber wir müssen deshalb nicht uns und unser Leben in Frage stellen, sondern nach Perspektiven und Alternativen schauen.

Signale für einen möglichen Suizid ernst nehmen

Sendet eine Person Signale aus, die für einen möglichen Suizid sprechen, sollte man diese tatsächlich ernst nehmen. Nicht jeder spricht offen darüber, dass er sich gedanklich mit einem Suizid befasst. Oftmals sind es vielmehr Veränderungen oder Taten, die auf einen möglichen Suizid hinweisen, wie beispielsweise Vernachlässigen des Äusseren oder übertriebene Grosszügigkeit, aber auch plötzlicher Alkohol- und Drogenmissbrauch sowie Verschlossenheit und Rückzug aus dem sozialen Umfeld. Man sollte nicht von vornherein an Spinnerei denken, sondern der Person tatsächlich Beachtung schenken. Denn meistens ist genau das, was suizidgefährdete Menschen benötigen, die sich mit dem Gedanken an Selbstmord beschäftigen.

Sich offenbaren hilft

Denkt man als Aussenstehender, dass ein Betroffener nach einem missglückten Suizid geheilt ist, so ist dies nicht immer das Ende der Probleme. Oftmals sind die Betroffen auch danach noch verunsichert, haben mit Schuldgefühlen, Versagens- und Verlustängsten zu kämpfen. Hier gilt es als Aussenstehender nicht die Augen zu verschliessen, sondern Hilfe anzubieten. Wird diese im ersten Anlauf abgelehnt, sollte man auf jeden Fall den Menschen nicht einfach abhaken, sondern ihn im Auge behalten und mögliche Veränderungen begleiten. Oftmals ist der Betroffene im zweiten Anlauf offener über seine Probleme und seine Gedanken in Bezug auf Suizid zu reden.

Suizidgefährdete sind oftmals erleichtert, wenn sie von Menschen aus ihrem Umfeld angesprochen werden. Es ist eine gewisse Entlastung, sich offenbaren zu können und einen Zuhörer gefunden zu haben, der sich die Zeit und sie als Mensch sowie sein Problem ernst nimmt. Tatsächlich heisst es im ersten Schritt einfach nur zuhören. Das darüber sprechen kann die Situation entspannen. Im zweiten Schritt kann es durchaus sinnvoll sein, dass der Betroffene sich Unterstützung bei einem Profi sucht, der weiss wie man mit dem Thema Suizid richtig umgeht. Gemeinsam und Schritt für Schritt lässt sich das Problem ins Verhältnis setzen und Impulse für eine Lösung und den weiteren Weg an die Oberfläche holen. Unser Leben ist ein Geschenk, darauf basierend sollte Suizid keine Lösung sein. Es gibt kein Problem, was nicht gelöst werden kann!

Ihre Vanessa



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