Alkoholsucht

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Was genau ist eine Alkoholsucht?

Alkoholsucht, auch bekannt unter den Begriffen "Alkoholismus" und "Alkoholabhängigkeit", ist eine Krankheit, bei der Personen abhängig von Alkohol sind. Sie kann Menschen aus allen Gesellschaftsschichten betreffen. Wissenschaftler versuchten herauszufinden, welche Rolle Faktoren wie die Gene eines Menschen, das Geschlecht, die Herkunft oder das soziale Umfeld bei der Abhängigkeit von Alkohol spielen. Dabei konnte aber keine allgemeingültige Ursache gefunden werden. Es tragen unterschiedliche Faktoren, wie zum Beispiel die psychologische Verfassung, Genetik oder andere Verhaltensfaktoren zur Entstehung dieser Krankheit bei.
Wichtig zu wissen ist, dass Alkoholabhängigkeit eine ernstzunehmende Krankheit ist, die unter anderem zu Veränderungen des Gehirns und zu anderen gesundheitlichen Schäden führen kann. Dies kann so weit führen, dass die alkoholabhängige Person nicht mehr in der Lage ist, die eigenen Handlungen zu kontrollieren.

Die Krankheit des Alkoholismus zeigt sich immer von einer anderen Seite, die von Person zu Person verschieden abläuft. Wie schwer sich die Krankheit auswirkt, hängt davon ab, ob die Person entweder den ganzen Tag kontinuierlich Alkohol konsumiert, oder exzessiv und mit teilweise nüchternen Phasen Alkohol trinkt.

Alkoholabhängig ist jener, der auf starke Weise auf den Alkohol angewiesen ist und dem/der es schwer fällt, für längere Zeit nüchtern zu bleiben.

Woran erkannt man eine Alkoholsucht?

Da Alkohol in der Gesellschaft einen festen Stellenplatz hat, ist es häufig nicht sofort erkennbar, wenn jemand oder man selbst, an einer Alkoholsucht leidet. Schliesslich ist Alkohol überall weit verbreitet und gehört teilweise sogar zum "guten Ton". Im sozialen Miteinander ist der Konsum von Alkohol eng mit Partys oder anderen Veranstaltungen verbunden. Daher ist das Trinken für eine Vielzahl von Menschen ein kleiner oder eben (zu) grosser Teil des alltäglichen Lebens. Der Übergang vom "normalen" bis zum übermässigen Alkoholkonsum ist meist nahtlos und daher oft schwer zu erkennen.

Nicht zuletzt aus diesen Gründen, kann es oft schwierig sein, eine Alkoholsucht auf Anhieb zu erkennen. Es gibt jedoch einige Hinweise bzw. Symptome, die auf eine Abhängigkeit von Alkohol hinweisen.

Einige Symptome einer Alkoholabhängigkeit sind:

- erhöhter Konsum von Alkohol (meist regelmässiger Alkoholkonsum)
- eine gute Verträglichkeit von Alkohol
- alkoholkranke Menschen leider in der Regel nicht mehr an einem Kater
- auch zu in der Gesellschaft unangemessenen Situationen wird Alkohol getrunken
- Veränderung des sozialen Umfeldes (Vernachlässigen von Freunden oder Familie)
- heimliches, verstecktes Trinken, um nicht "erwischt" zu werden
- Veränderung der Persönlichkeit (z. B. Stimmungsschwankungen)
- Lethargie oder Depressionen
- Entzugserscheinungen treten auf, wenn kein Alkohol konsumiert wird

Wie wirkt Alkohol?

Der getrunkene Alkohol wird über Schleimhäute des Magen-Darm-Traktes in den Blutkreislauf aufgenommen. Körperliche Reaktionen sind Koordinationsstörung, undeutliche Aussprache, Erweiterung der Blutgefässe, welche ein gerötetes Gesicht auszeichnen. Hinzu kann Schwitzen und gesteigerte Harnbildung kommen.

Psychische Reaktionen sind der Verlust von Schüchternheit oder erhöhte Aggressivität, gesteigerter Rededrang, gehobene Stimmung, Konzentrationsstörungen, Desorientierung, teilweise auch Angst oder depressive Stimmung.

Alkohol ist ein Zellgift und richtet im Körper erheblichen Schaden an. Bereits kleine Mengen schädigen unsere Zellen und Organe, wie z. B. die Leber und das Nervensystem.

(Nicht alle dieser Symptome müssen zutreffen, um abhängig zu sein!)

Mittels eines ausführlichen Gesprächs bei einem Arzt und einer körperlicher Untersuchung wird dies festgestellt.

Therapie für Alkoholsüchtige

Körperliche Schäden durch Alkoholkonsum werden durch niedergelassene Ärzte oder stationär im Krankenhaus behandelt.

Bei der Alkoholsucht selbst werden mehrere Phasen unterschieden. Grundsätzlich sind dies vier Phasen, die je nach Betroffenem individuell ausgeprägt sind und ablaufen.

So läuft in den meisten Fällen die Behandlung/Therapie bei einer Alkoholsucht ab:


1. Kontaktphase: Betroffene nehmen den ersten Schritt zu Beratungsstellen auf, oder zu einer Selbsthilfegruppe oder einem Arzt.

2. Reduktionsphase: Trinkmengenreduktion ist für Alkoholabhängige geeignet, die sich noch nicht vorstellen können, ganz aufzuhören. Viele ändern jedoch ihr Ziel und möchten die Abstinenz erreichen.

3. Entzugstherapie: eine körperliche Entgiftung findet statt, wenn die Trinkmengenreduktion nicht stabil ist oder es aus medizinischen Gründen erforderlich ist. Die Entziehungstherapie findet meistens im Krankenhaus statt.

4. Entwöhnungsphase: Der/die Betroffene soll lernen, den Alltag auch ohne Alkohol zu meistern. Zudem soll der Wunsch abstinent zu bleiben, gestärkt und der Abhängige psychisch gefestigt werden. Diese Behandlung findet in einer Fachklinik über einen Zeitraum von mehreren Wochen bis Monaten statt. Kann aber auch ambulant oder teilstationär oder als eine Kombination beider erfolgen.

5. Nachsorge- Adaptionsphase: Der Übergang von stationärer Entwöhnungsbehandlung in den Alltag fällt oft schwer und ist eine Härteprobe. Der/die Alkoholsüchtige ist wieder mit alten Umgebungen und Mustern konfrontiert und kann sich dadurch überfordert fühlen. Es ist wichtig, in dieser Phase eine enge ambulante Nachbetreuung wahrzunehmen. In Form einer Suchtambulanz, Suchtberatungsstelle und/oder durch Fachärzte. Wichtig ist die regelmässige Teilnahme an Selbsthilfegruppen.


Einen Rückfall vermeiden

Situationen, die für Alkoholabhängige Menschen eine Herausforderung darstellen sind z. B. Situationen, in denen Alkohol leicht verfügbar ist, wie etwa auf Partys und Gesellschaftstreffen, oder wenn es psychischen Druck gibt z. B. am Arbeitsplatz. Doch auch wenn es Beziehungsprobleme gibt, das gewohnte Feierabendbier, zu grosse Selbstsicherheit und das sich selbst einreden, dass ein Gläschen doch nicht schaden könne etc.

Angehörige und Freunde sollten darauf achten, den Betroffenen zu unterstützen und kein Verhalten entwickeln, das ihn/sie in Versuchung bringen könnte.


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Wichtiger Hinweis!


Im telefonischen Beratungsgespräch zwischen Kunde und Berater werden weder medizinische Diagnosen noch therapeutische Ratschläge erteilt. Die Beratung ersetzt in keinem Fall die durch den Arzt, Heilpraktiker oder Therapeuten verordnete Medikation, Konsultation oder Therapie. In keinem Fall wird von selbigen abgeraten. Es werden weder zukünftige Erfolge noch Versprechen bezüglich der gesundheitlichen Verfassung in Aussicht gestellt oder angepriesen. Die telefonische Energiearbeit erfolgt freiwillig und mit persönlicher Zustimmung.


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