Depressionen

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Depressionen

Wie sind Depressionen zu definieren?
Eine Depression ist eine psychische Störung und kennzeichnet sich besonders durch ausgeprägte Antriebslosigkeit und Niedergeschlagenheit. Im alltäglichen Leben wird der Begriff "Depression" oft als Begriff benutzt, um Schwankungen unseres Befindens zu benennen. Daher wird die Depression auch immer mehr als eine Art Volkskrankheit angesehen.

Häufig begründet im immer stressiger werdenden Alltag der Menschen, in dem man dem ganzen Druck irgendwann nicht mehr gewachsen ist.

Aus medizinischer Sicht ist eine Depression etwas anderes als "nur" eine Episode der Niedergeschlagenheit, die ja wieder vorübergeht. Depression ist eine teils schwere Erkrankung aus medizinischer Sicht, die es zu behandeln gilt.

In vielen Fällen ist die Depression auch eine Erkrankung des Gehirnstoffwechsels. Menschen, die eine Depression erleiden, können sich nur sehr schwer alleine aus den dunklen Gedanken, der Antriebslosigkeit und der Aussichtslosigkeit der Dinge befreien.

Die verschiedenen Arten einer Depression

Die Erkrankung unterscheidet sich in ihrer Stärke und Verlaufsmuster von Individuum zu Individuum. Die am häufigsten verbreiteten Erkrankungsformen einer Depression sind:

- Unipolare Depression, welche sich durch eine oder wiederkehrenden depressiven Phasen kennzeichnet.

- Bipolare Depression, auch manisch-depressive Erkrankung, in welcher die Betroffenen zwischen den Extremen der Gefühle leben. In der Fachwelt spricht man auch von einer bipolaren Störung.

- Dysthymie, bei der es sich um eine abgeschwächte Form der Depression handelt, deren Symptome jedoch über mehrere Jahre lang andauern.

Die Depression gehört zu den häufigsten, aber gleichzeitig auch zu der am meisten unterschätzten Erkrankung. Insgesamt sind ca. 5, 3 Millionen der erwachsenen Deutschen (18-79) im Laufe eines Jahres an einer depressiven Störung erkrankt. Diese Zahl erhöht sich um die Anzahl der Betroffenen im Kinder- und Jugendlichen alter und den Menschen über 79 Jahren.

Etwa jede vierte Frau und jeder achte Mann erlebt im Laufe seines/ihres Lebens schon mal eine Depression.

Ursachen und Auslöser einer Depression

Eine Depression entwickelt sich aus dem Zusammenspiel unterschiedlicher Einflüsse. Die Frage, ob Depression eine seelische oder körperliche Erkrankung ist, kann man - ganz wie bei einer Medaille - von zwei Seiten betrachten: die psychosoziale Seite und die neurobiologische Seite.

Zu den psychosozialen Aspekten einer Depression zählen zum Beispiel eine erhöhte Anfälligkeit durch frühe traumatische Erlebnisse oder Auslöser durch Verlusterlebnisse und chronischer Überlastung oder Freudlosigkeit und Hoffnungslosigkeit.

Aus der neurobiologischen Sicht ist eine Depression durch genetische Faktoren gekennzeichnet, wie z. B. durch Vererbung, oder durch Veränderungen auf der Stresshormonachse. Aber auch durch Ungleichgewicht der Botenstoffe in bestimmten Hirnregionen kann eine Depression ausgelöst werden.

Beide Bereiche, also psychosoziale Aspekte als auch die neurobiologischen Aspekte einer Depression, schliessen sich nicht gegenseitig aus und stufen die Depression in entweder die eine oder andere Ursache ein, sondern ergänzen sich eher. Das bedeutet genauer, dass die Depression nicht nur körperliche oder psychosoziale Ursachen haben muss, sondern, dass beide Faktoren bei der Diagnose der Krankheit und späteren Behandlung beachtet werden müssen.

Symptome einer Depression

Eine Depression weist meist unspezifische Symptome auf, die auch auf andere Krankheiten hinweisen können. Dazu läuft sie von Mensch zu Mensch verschieden ab. Es gibt aber einige erste Symptome, die auf eine Depression hinweisen können:

- Schlafstörungen
- Niedergeschlagenheit
- sexuelle Unlust
- plötzlich zunehmende Lustlosigkeit
- Appetitlosigkeit
- Schmerzen im Kopf- und/oder Bauchbereich
- Angstzustände
- zunehmende Reizbarkeit und Aggressivität

Ich habe Symptome einer Depression - was nun?

Ihr Hausarzt ist grundsätzlich Ihr erster Ansprechpartner für die Diagnostik und Behandlung einer Depression. Bei Bedarf überweist er Sie an einen Spezialisten. In Notfällen, z. B. bei direkten, akuten Selbstmordgedanken, sollte man sich umgehend an die nächste psychiatrische Klinik wenden.

Therapiemöglichkeiten und Behandlung

Zur Behandlung von Depressionen gibt es verschiedene Möglichkeiten. Dazu zählen Psychotherapien, spezielle Medikamente und allgemeine Entspannungstherapien. Oftmals wird auch eine Kombination aus mehreren angewendet.

Die am häufigsten angewandte Therapie bei Depressionen ist die kognitive Therapie (KVT verkürzt), in welcher es darum geht, sich über seine Gedanken und Einstellungen klar zu werden. Somit werden nicht zutreffende und belastende Überzeugungen erkannt und transformiert.

Es sind oft negative Gedanken, wie zum Beispiel Selbstzweifel und Schuldgefühle, die uns in der Hoffnungslosigkeit verstärken. In der kognitiven Therapie gilt es diese alten verfahrenen und destruktiven Muster zu durchbrechen. So kann ein positives Selbstbild entstehen und der/die Betroffene wandelt seine Opferrolle in eine Schöpferrolle.

Die Psychoanalyse, bzw. die analytische Psychotherapie sowie auch die tiefenpsychologische fundierte Psychotherapie (TP) gehören zu den psychoanalytisch begründeten Therapiemöglichkeiten.

Bei beiden Verfahren geht man davon aus, dass Ereignisse, Erlebnisse und Problematiken, die bis dato noch nicht gelöst wurden, eine Depression auslösen können. In den Gesprächen wird sich intensiv mit der Vergangenheit und noch nicht gelösten Konflikten auseinandergesetzt.


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Starberaterin Saddyne
Starberaterin Saddyne

Kartenlegen, Energiearbeit, seit 1995 Reiki-Meisterin, Reinigung von Fremdenergie, karmische Verstrickungen, Channeln, Befreiung von Besetzungen, Fluchlösungen, Blockadenlösungen. Ehrlich, direkt, einfühlsam und seriös.  ...mehr

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