Kontrollsucht - das Ende einer Partnerschaft?

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Beitrag vom 05.09.2017

Kontrollsucht - das Ende einer Partnerschaft?

Herzklopfen, Schmetterlinge im Bauch und Leidenschaft pur stehen am Anfang einer neuen Liebe und Beziehung. Es ist aufregend und am liebsten möchte man jede freie Sekunde mit dem Partner / der Partnerin verbringen. Doch natürlich hält auch in einer neuen Beziehung der Alltag irgendwann Einzug, spätestens wenn sich beide dazu entschliessen zusammen zu ziehen. Was verschiedene Studien und Umfragen aufzeigen, können wohl viele aus eigener Erfahrung heraus bestätigen - Konflikte in Partnerschaften entstehen oftmals durch die kleinen Dinge im Alltag. Im Normalfall lassen sich diese aber schnell wieder bereinigen.
Doch tatsächlich gibt es auch Aspekte, die zwar auf den verschiedenen Situationen des Alltags basieren, ihren Ursprung aber woanders haben. Auch hier dürften einige mit eigenen Erfahrungswerten aufwarten können. Nämlich wenn es beispielsweise um Eifersucht beziehungsweise Kontrollsucht geht. Stellt sich also die Frage, kann man diese schon frühzeitig erkennen? Und natürlich auch, kann diese überwunden werden oder bedeutet das definitiv irgendwann das Ende der Partnerschaft? Was also steckt dahinter?

Kontrollsucht – was steckt dahinter?

Aus psychologischer Sicht stecken hinter dem Kontrollgehabe Unsicherheiten und Ängste. Der Ursprung kann oftmals aus der Kindheit oder schlechten Erfahrungen stammen. Das grundsätzlich vorhandene Vertrauen scheint zunehmend verloren gegangen zu sein. Der Betroffene hat das Gefühl, dass er beispielsweise nicht genug Aufmerksamkeit oder Zuwendung bekommt, nicht in das Leben des anderen Partners einbezogen wird. Irgendwann verlangt die innere Stimme dann nach Kontrolle und diese auch behalten zu wollen. Damit einher geht zumeist der Gedanke, sich vor Enttäuschungen oder Negativem zu schützen.

Der Wunsch nach vollständiger Kontrolle ist so gross, dass es sich dabei tatsächlich schon um eine Art von Sucht handelt. Hierbei wird auch häufig von einer übertriebenen Form der Eifersucht gesprochen. Kontrollsucht gehört mit zu den 6 grössten Beziehungskillern schlechthin.

Der "Täter" beginnt alles mit einer "Kontrollsucht-Brille" zu sehen. Nachrichten, andere Menschen und Situationen. Sämtliches wird hinterfragt, selbst wenn es Anzeichen gibt, dass die Sorgen darum völlig unbegründet sind. Der Zwang ist zu gross, als dass davon abgelassen werden kann. Wo ist oder war der Partner / die Partnerin? Mit wem? Warum so lange? Hat er / sie etwas zu verbergen? Wieso kann ich ihn / sie nicht erreichen? Es wird zur Normalität das Handy zu kontrollieren, Telefonate zu belauschen, sämtliche Nachrichten zu lesen, Taschen und Klamotten zu überprüfen.

Irgendwann wird dann zumeist auch dazu übergegangen, den anderen in Echtzeit zu kontrollieren. Ist es wirklich nur ein harmloser Kinobesuch oder eine Shoppingtour mit Freunden? Was steckt hinter dem After-Work mit den Kollegen? Freunde und Kollegen des Partners werden zu potentiellen Feinden, Affären scheinen allgegenwärtig. Kontrollanrufe sind in Abwesenheit obligatorisch, Nichterreichbarkeit wird zur Bestätigung der eigenen Gedanken. Ein Kreislauf, der sich immer weiter fortsetzt. Der Druck auf den Partner / die Partnerin wird erhöht, Schuldgefühle sollen erzeugt werden, um so alles im Griff zu haben.

Die Folge daraus - der Partner / die Partnerin fühlt sich zunehmend eingeengt und überwacht und sehnt sich einfach nur nach Freiheit und Zeit für sich selbst. Die Kontrollsucht bewirkt damit eigentlich genau das, was derjenige nicht möchte, nämlich Unzufriedenheit und damit verbunden die Entfremdung vom Partner. Dauerhaft kann dies leider auch zum Aus der Partnerschaft führen, denn Liebe, Zuneigung und die gemeinsame Zeit bleiben auf der Strecke. Zudem geht der Respekt verloren und irgendwann wird aus einem Freund ein Feind. Beim Betroffenen wird aus Liebe Angst, beim "Opfer" schlägt die Liebe irgendwann in Wut oder gar Hass um, da es keinen Grund für solche eine ungerechtfertigte Behandlung gibt.

Kontrollgehabe erkennen und bekämpfen

Wenn die Liebe und Partnerschaft im Grundsatz innig und stabil ist, sollte man versuchen die Kontrollsucht zu bekämpfen. Was sich so einfach anhört, ist tatsächlich mit Arbeit und einem festen Willen verbunden. Im ersten Schritt bedeutet dies, dass der Betroffene sich der Kontrollsucht bewusst wird. Eifersucht, in welcher Form auch immer, ist tatsächlich kein Zeichen von Liebe. Es heisst also, die Motive hinter dem Kontrollgehabe zu erkennen und den damit verbundenen Ursachen auf den Grund zu gehen. Hier kann ein Therapeut oder Coach als Vermittler hilfreich sein, um die nötige Aufarbeitung zu bewältigen.

Mit Vertrauen, tiefer Zuneigung, Verständnis und Unterstützung des Partners / der Partnerin lässt sich ein neuer Weg beschreiten, der frei von jeder Kontrollsucht ist. Denn tatsächlich hat solch ein übertrieben schützendes Verhalten nichts mit Liebe zu tun, denn diese ist freiwillig. Frei von Machtspielchen und Zwängen. Liebe bedeutet Vertrauen, loslassen und fallenlassen. Eine Partnerschaft besteht aus zwei eigenständigen Menschen, die ihren Weg gemeinsam gehen. Die Kontrollsucht lässt sie jedoch ihre Eigenständigkeit verlieren. Wichtig ist somit das Bewusstsein zu verinnerlichen, warum man sich in den Partner / in die Partner verliebt hat, denn jeder ist für irgendjemand anderen einzigartig. Des weiteren heisst es, auch wieder Kontrolle über das eigene Leben zu bekommen. Natürlich funktioniert dies nicht von heute auf morgen, aber grundsätzlich ist der Weg möglich.

Wenn der Ausweg Trennung heisst

Ist jedoch abzusehen, dass sich nicht wirklich etwas verändert oder der Wille des Partners nicht ernsthaft vorhanden ist, dann dürfte es schlussendlich auf das Ende der Partnerschaft hinauslaufen. Denn nur so kann sich das "Opfer" vor dem Kontrollgehabe schützen, der Zerstörung des eigenen Selbstvertrauens und Selbstwertgefühls entgegenwirken. Allerdings kann sich eine Trennung in solch einer Situation durchaus schwierig gestalten, da kontrollsüchtige Menschen dazu neigen, den Partner / die Partnerin zu verunsichern, zu manipulieren und emotional zu erpressen.

Hier ist aussenstehende Unterstützung wichtig, sei es von Freunden, der Familie, einem Therapeuten oder in Form einer Lebensberatung. Ist die Entscheidung getroffen, sollte die Trennung kurzfristig in die Tat umgesetzt werden. Nach der Trennung heisst es dann, konsequent zu bleiben. Jeglicher Kontakt sollte abgebrochen werden. Artet dies im weiteren Verlauf in Stalking aus, sollte man sich nicht schämen, mit den notwendigen Schritten dagegen vorzugehen.
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