Streitkultur in Beziehungen

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Beitrag vom 04.06.2018

Streitkultur in Beziehungen

Eine Beziehung mit dem Herzensmenschen, am besten natürlich bis zum Lebensende, ist wohl das, was sich die meisten Menschen wünschen. Doch dies bedeutet, nicht nur zwei individuelle Menschen zu einem WIR werden zu lassen, sondern auch die Herausforderungen des Lebens gemeinsam zu meistern. Nicht immer gestaltet sich dies so einfach, wie wir es gerne hätten. So ist es auch nicht weiter ungewöhnlich, dass es selbst in der harmonischsten Partnerschaft irgendwann zu Missverständnissen, Meinungsverschiedenheiten oder Konflikten kommen kann. Vielleicht, weil sich einer der Partner in einer bestimmten Situation überfordert, übergangen oder ungerecht behandelt fühlt. Vielleicht aber auch, weil sich die Sichtweisen in verschiedene Richtungen entwickelt haben.
Es gibt eine Vielzahl von Gründen, die die Partner mit Unsicherheiten, Unzufriedenheit oder Stress konfrontieren können. So ist es auch in Beziehungen unerlässlich, eine Streitkultur zu entwickeln, bei der beide Partner auf dem gleichen Niveau agieren, um schlussendlich auch eine adäquate Lösung zu erhalten. Tatsächlich ist gekonntes Streiten aber gar nicht so einfach.

Gekonntes Streiten will gelernt sein

Wohl ein jeder von uns kennt Situationen, in denen sich ein "Streit" in die falsche Richtung entwickelt. Beide Partner steigern sich hinein, ein Wort gibt das andere und sie reagieren fast automatisch wie Roboter. Es beginnt ein abwechselndes Austeilen und Kontern. Emotionen und Respekt dem anderen gegenüber fallen während dieses Schlagabtauschs immer weiter in den Keller. Am Ende ist da ein negativer Beigeschmack, möglicherweise sogar Unsicherheiten und Zweifel an der Partnerschaft und dem gemeinsamen Leben. Der nächste "Kampf" ist schon so gut wie vorprogrammiert. Dies kann zu einem Riss in der Beziehung führen, was im weiteren Verlauf dann auch das Aus bedeuten kann.

Doch tatsächlich ist solch eine Entwicklung nicht ungewöhnlich, wollen wir im Grunde ja eigentlich nichts anderes, als unsere Liebe und Beziehung am Leben erhalten, den anderen nicht verlieren, uns aber auch schützen. Die Mischung aus Ärger und Ängsten oder Unsicherheiten, kann dafür sorgen, dass wir die Orientierung verlieren und uns im wahrsten Sinne des Wortes verrennen. Tatsächlich gibt es leider kein einheitliches Handbuch zur Streitkultur in Beziehungen, in dem wir nachschlagen können. Allerdings gibt es ein paar Spielregeln, die das Miteinander auch in Konfliktsituationen nicht ausarten lassen. Sie können passende Hilfestellung bieten.

Einfach ist nicht immer besser

Wohl nicht jeder ist affin für das Thema Streitkultur in Beziehungen. Wer nun meint, dass ein Totschweigen vielleicht der bessere Ansatz sein könnte, um weiteren Problemen im Miteinander aus dem Weg zu gehen, der wird vermutlich nicht lange Freude an dieser Option haben. Denn tatsächlich dürfte es wohl kaum passieren, dass sich Missverständnisse, Meinungsverschiedenheiten oder Konflikte in Wohlgefallen auflösen und die Partnerschaft harmonisch und positiv weiter verläuft. Für eine Weile könnte die Strategie möglicherweise sogar funktionieren, aber dauerhaft wird sich ganz dringender Gesprächsbedarf offenbaren. Die Bewältigung kann sich dann möglicherweise als augenscheinlich unüberwindbare Hürde herausstellen.

Denn tatsächlich ist gekonntes Streiten in gewissen Abständen wichtig, um einerseits die Luft zu reinigen, die sich im zwischenmenschlichen Bereich angestaut hat, aber auf der anderen Seite auch, um sich auf die Liebe, das Glück und den Wert der Beziehung zu besinnen. Die Reibung in solch einer Situation schweisst zusammen und unterstützt somit auch das Zusammengehörigkeitsgefühl. Allerdings natürlich nur, wenn es sich dabei nicht um einen Dauerzustand handelt. Hier würde sich alles ins Gegenteil umkehren.

Gekonntes Streiten bedeutet beispielsweise eine zeitnahe Auseinandersetzung mit dem Thema, das einem auf der Seele liegt. Verallgemeinerungen beziehungsweise pauschale Vorwürfe sollten genauso vermieden werden, wie persönliche Verletzungen. Wichtig ist zudem, sich gegenseitig zuzuhören und die Verantwortung für das eigene Handeln zu übernehmen. Dies bedeutet auch, sich zu entschuldigen, wenn es nötig ist oder eben auch die Entschuldigung des Partners anzunehmen. Dies ist für beide Parteien wichtig, um wieder in die "Normalität" zurückzukehren, ohne ein komisches Gefühl oder belastende Gedanken. Viele Paare greifen hier auf Rituale zurück, um das Ende des Streites zu untermauern. Wie diese Situation letztendlich abgeschlossen wird, sollte jedes Paar für sich selbst entscheiden.

Mit professioneller Hilfe einen neuen Weg einschlagen

Tatsächlich kann es durchaus passieren, dass auch die beste Streitkultur in einer bestimmten Situation nicht zum Erfolg führt, da diese schon zu festgefahren oder möglicherweise für einen Partner extrem emotional ist. Hier kann es sinnvoll sein, eine neutrale Person zurate zu ziehen, die als Vermittler in der Lage ist, eine Basis zu schaffen, auf der beide Parteien ohne Nachteil agieren können. Ein professioneller Berater oder Therapeut kann mit seinen Erfahrungswerten und seinem Wissen wertvolle Hilfestellung leisten, wenn dieser Weg von beiden Partnern gewünscht ist. Neben der aktuellen Konfliktsituation kann im weiteren Verlauf dann auch gemeinsam an der Streitkultur gearbeitet werden, damit eine Eskalation nicht mehr zum Thema wird.

Was sich so einfach anhört, ist in der Praxis natürlich mit Arbeit verbunden, so wie die ganze Partnerschaft selbst auch. Wer davon ausgeht, dass eine Beziehung von alleine funktioniert und auch am Leben bleibt, der dürfte irgendwann eines Besseren belehrt werden. Doch wir haben es selbst in der Hand, welche Prioritäten wir setzen, wie wir mit unserem Herzensmenschen umgehen und wie viel Zeit, Energie und Liebe wir letztendlich in das WIR investieren. So sollten wir auch gekonntes Streiten nicht als Übel, sondern vielmehr als Hilfestellung auf diesem Weg sehen. Niemand hat gesagt, dass Beziehungen ein Kinderspiel sind.


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