Chi

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Qi

Wenn man von "Qi" (oder auch "Chi") spricht, denkt man zunächst an die Lebensenergie, die allem Lebenden innewohnt.
Jedoch ist das Qi durchaus vielfältig zu betrachten: "Qi" kann auch als Synonym für Atem, Fluidum, ja sogar Luft oder Gas sowie Kraft und Temperament gesehen werden.

Im Daoismus ist das Qi sowohl eine emotionale, als auch neurohormonale Bezeichnung eines Zustandes.

In der traditionellen Chinesischen Medizin wird das Qi als Basis gesehen für den inneren Kampf eines Menschen gegen krankmachende Einflüsse. Wenn im asiatischen Raum von Qi gesprochen wird, ist dies der Grundbegriff für die religiöse Weltsicht der Asiaten.

In der Esoterik hat das Qi mittlerweile auch Einzug gehalten. Nach der daoistischen Lehre ist das Qi eine feinstoffliche und nicht geistige Substanz, die alles und jeden durchdringt und überall im Universum vorhanden ist.

Das Qi aus asiatischer Sicht ist die einzig unveränderbare Einheit des Lebens in einem durchweg sich wandelnden Daseins.

Was ist Qi?

In den Überlieferungen des alten Chinas und im Daoismus ist Qi überall dort vorhanden, wo Leben oder ein Vorgang stattfindet.

Auch das Universum selbst, das "grosse Nichts", soll aus Qi bestehen, der Lebenskraft des Kosmos, der grosse Geist. Aber es ist dabei weder materiell erfassbar, noch eine Geistergestalt.

Laut daoistischer Lehre ging man von einer Welt aus, in der Yin und Yang noch nicht getrennt waren, wodurch dann die Welt und der Himmel entstanden, als Yin und Yang sich zu Gegensätzen entwickelten. Der Mensch hat die Ausgewogenheit bei der Verteilung von Yang-Qi und Yin-Qi bewirkt.

Wichtig ist das Qi auch für die Menschheit insgesamt, da zum Beispiel das Sonnen-Qi die Pflanzen wachsen lässt, das Leber-Qi bewirkt den Blutfluss im Körper und das Eltern-Qi sorgt für die Nachkommenschaft.

Wem nutzt das Qi?

Ob Burnout oder Depression, ob krankheitsanfällig oder nur gestresst: in diesen Fällen sollte man versuchen, das Qi anzuheben und mittels dieser Technik die Probleme zu überwinden.

Macht das Immunsystem schlapp oder ist man generell überfordert im Job und der Familie, ist die Lösung durch mehr Qi gegeben. Eine Möglichkeit, das Qi anzuheben, ist Qi Gong.

Fünf einfache Grundübungen, die fast jeder täglich Zuhause durchführen kann, helfen das Körperbewusstsein zu verbessern und positive Energie aufzunehmen. Diese Übungen beziehen sich auf fünf Bereiche, die Augen, die Ohren, den Mund, Milz und Lunge, durch die das Qi aufgenommen werden soll.

Nur speziell ausgebildete Meister des Qigong können als Lehrer Schüler ausbilden, wie man sein Qi mittels einfacher Übungen verbessern und erhöhen kann.

Es handelt sich hierbei aber nicht nur um sanftes Training, sondern um eine meditative Bewegungsart, die dazu beiträgt, Körper und Seele in ein energetisches Gleichgewicht zu bringen.

In der traditionellen Chinesischen Medizin ist Qi das Licht der Seele im Menschen. Laut dieser stellt das Qi zwei Quellen dar, aus denen man Energie schöpfen kann.

Dabei gibt es das Ursprungs-Qi, das bereits vorgeburtlich seitens der Eltern an das Kind gegeben wird und das bei jedem Menschen für einen Zeitraum bis zu 120 Jahre sozusagen zur Verfügung stehen soll.

Das nachgeburtliche Qi kann man täglich auffüllen, weil man es jeden Tag benötigt und welches man durch richtiges atmen, gesundes schlafen, Sonne und Nahrung steigern kann.

Ebenfalls durch Qigong, Tai Chi, Meditieren und Yoga kann man das Qi erhöhen.

Man sollte durch gesunde Ernährung und regelmässigen Schlaf dem Verbrauch des Geburts-Qi entgegenwirken, denn wenn dieses aufgebraucht wird, ist auch die Lebensenergie geschwächt.

Das Herz-Qigong der Liebe

Dieses Qigong ist als sehr speziell zu benennen. Es ist nützlich für das Herz, um mit seiner wahren Natur im Einklang zu leben.

Durch diese Öffnung erreicht man, dass man mehr Liebe empfangen und geben kann. Das Herz-Qigong kann unter anderem bei folgenden Problemen angewendet werden:

- Herzstörungen

- Darmbeschwerden

- Stress

- Schlafproblemen

- Atemnot

- Depressionen

Regt man das Herz-Qi an, können sich bestehende Partnerschaften wieder verbessern, Beziehungen stabilisieren und neue Partnerschaften bilden.

Welche Übungen helfen, das Herz-Qi zu aktivieren?

Grundsätzlich hilft eine Atemübung dabei, den Herzmuskel besser mit Sauerstoff zu durchbluten und so eine Erweiterung der Herzkranzgefässe zu bewirken.

Dies macht sich bemerkbar, weil sich in der Herzgegend eine wohltuende Wärme ausbreitet. Wer mit Übungen im Stehen nicht gut zurechtkommt, kann auch mit Liegen seine Herzfunktion verbessern. Autogenes Training, bei dem man die rechte Hand auf das Herz legt und sich selbst "programmiert", indem man die Aussagen:

- mein Herz schlägt im Rhythmus

- mein Herz ist stark

- mein Herz ist ruhig

- mein Herz pumpt im Takt an sich selbst gerichtet.


Diese Beispiele können erweitert werden und sind hilfreich, um die Herzfunktion zu unterstützen. Eine Manipulation des Herzschlages ist hierbei nicht das Ziel, sondern die energetische Aktivierung aller Zellen.


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