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Trennungsschwierigkeiten - Scheiden tut weh

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Foto: closeupimages / Fotolia
Beitrag vom 13.01.2015

Jede Trennung tut weh. Daran gibt es keinen Zweifel, egal welche Gründe dazu geführt haben. Doch nicht für jeden Menschen ist das Akzeptieren einer Trennung eine einfache Angelegenheit. Sei es, dass die Trennung vom Partner ausging. Sei es, dass ein Seitensprung, der mittlerweile bereut wird, zu einer vorübergehenden Trennung führt. Solange nicht beide Ex-Partner vollständig mit dieser Verbindung abgeschlossen haben, kommt es zu Trennungsschwierigkeiten, die überwunden werden müssen.

Trennungsschwierigkeiten überwinden - ein Fall für eine Therapie?

Einfach zu überwinden sind Trennungsschwierigkeiten, bei denen es sich "nur" um die Aufteilung der gemeinsamen Habseligkeiten handelt und die Liebe und die Gefühle schon vor langer Zeit auf der Strecke geblieben sind. Doch es gibt auch derartige Trennungsschwierigkeiten zu überwinden, die schwerwiegende Folgen nach sich ziehen können. Wenn sich der Betroffene vollständig zurückzieht und nicht einmal mehr für seine Familie oder die besten Freunde die Tür öffnet, muss darauf geachtet werden, dass dieser Zustand nicht einen zu langen Zeitraum einnimmt.

Ist dies der Fall, sollte energisch versucht werden, die Mauer zu durchbrechen. Wenn es so sein soll, kann eine Gesprächstherapie oder die Konsultation eines Therapeuten von Nöten sein. Auch wenn das andere Extrem auftritt, also ein extrem exzessives Auftreten, dass diesem Menschen eventuell gar nicht entspricht, ist die nähere Umgebung gefragt, um diesem Treiben ein Ende zu setzen.


Auseinandersetzung ist wichtig

Um seine Trennungsschwierigkeiten, egal welcher Art sie sein mögen, tatsächlich zu überwinden, bedarf es zunächst der Einsicht des Betroffenen, dass dieser Zustand geändert werden muss. Natürlich ist es legitim, sich einen gewissen Abstand verschaffen zu wollen. Ob dies mittels vermehrter Arbeit, Sportaktivitäten, der Aufnahme von neuen Hobbies oder dem täglichen Treffen mit guten Freunden gemacht werden kann, ist sehr individuell. Sollte man es alleine nicht schaffen, kann ein Therapeut oder Coach helfen. Auch ein Blick in die Karten kann Motivation erzeugen.

Trotzdem sollte man sich auch die Zeit nehmen, tief in sein Innnerstes zu schauen, um den eigenen Status herausfinden zu können. Wie schwer ist die Verletzung, die diese Trennung verursacht hat? Wie stark sind die Gefühl für den Ex-Partner noch immer? Haben sich Wut und Aggressionen ihm gegenüber aufgebaut? Ob mit oder ohne fremde Hilfe - ohne diese Auseinandersetzung wird der Weg für eine neue Partnerschaft nicht frei. Auch wenn es schwierig erscheint, so wird doch irgendwann wieder das Licht am Ende des Tunnels erscheinen. Trennungsschwierigkeiten bedeutet nicht das Ende von allem...
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