Zazen

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Zazen, eine Meditationstechnik des Zen-Buddhismus

Es handelt sich bei Zazen um eine Übung im Zen. Dies ist eine besondere Form beim Meditieren. Tägliches Meditieren gehört beim Zen-Buddhismus einfach dazu, wobei eine bestimmte Sitzhaltung eingehalten werden muss.

Die Wirkung auf Körper und Geist

- gegen Müdigkeit
- Nacken- und Rückenanstrengungen
- innere Unruhe
- Herzklopfen
- Anstrengungen beim Einschlafen und durchschlafen

Setzen Sie sich auf ein Kissen auf den Boden und schlagen Sie Ihre Beine übereinander. Achten Sie darauf, dass Ihre Knie den Boden berühren. Neigen Sie Ihr Becken leicht nach vorne. Ihre Wirbelsäule sollte eine S-Form ergeben. Strecken Sie Ihren Nacken, ziehen Sie das Kinn zurück und halten Sie Ihren Kopf aufrecht. Schliessen Sie zur Hälfte Ihre Augen und blicken Sie in einem
45-Grad-Winkel auf den Boden. Etwas Bestimmtes müssen Sie nicht fixieren.

Ihre Arme und Schultern sind entspannt. Die Hände liegen in Ihrem Schoss. Ihre Handflächen zeigen nach oben und die Handkanten liegen auf Ihrem Unterbauch. Die Spitzen Ihrer Daumen berühren sich leicht. Die Daumen und die Zeigefinger formen ein Oval. Richten Sie Ihre Aufmerksamkeit ganz auf Ihren Atem. Er sollte lang und tief sein. Atmen Sie durch die Nase ein. Konzentrieren Sie sich ganz und gar darauf. Stellen Sie sich bildlich nichts vor und nehmen Sie bei Bedarf ein Mantra oder Töne zur Unterstützung. Gedanken, die auftauchen, lassen Sie einfach ziehen, wie Wolken, die am Himmel vorbeiziehen.

Die Wirkung

Die Zen-Meditation ist der Weg zum erwachten Dasein. Sie ebnet den Weg zur Weisheit, zum Mitgefühl, zu dem richtigen Denken, Sprechen und der richtigen Tat, für das Wohl von allen Wesen. Zazen hat eine entspannende Wirkung, was aber nur nebensächlich ist. Führen Sie diese Übung regelmässig durch und Sie werden wahrnehmen, dass Sie gelassener und belastbarer werden.

Zazen ist eine der bekanntesten Meditationsarten im Buddhismus.

Zazen für jeden

Jeder kann diese Meditation lernen. Bringen Sie aber ein wenig Zeit und Geduld mit. Gerade wenn Sie ein kopflastiger Mensch sind, fällt es Ihnen zu Anfang schwer, die Konzentration mehr als ein paar Minuten zu halten. Der Verstand will die Dinge immer verstehen.

Stress hat jeder einmal. Haben Sie aber dauerhaft Stress, kann dies zu gesundheitlichen Anstrengungen führen. Mit der Zen-Meditation wirken Sie dem entgegen. Ihre Wirkung ähnelt der Wirkung von Entspannungsübungen oder Atemtechniken. Sie befreit Sie von Stress und Sie können Anspannungen damit abbauen und sogar abschalten. Unterstützung kann auch bei chronischen Anstrengungen gegeben werden. Es lohnt sich selbst zu meditieren, denn so können Sie übermässigen Anstrengungen vorbeugen. Es ist recht einfach, den Zen-Buddhismus zu praktizieren.

Der richtige Zeitpunkt

Sie müssen sich in jedem Fall Zeit für die Meditation nehmen. Machen Sie sich deutlich, dass es die Zeit am Tag ist, die Sie nur für sich haben. Der Alltagsstress wird weggeschoben. Es ist Ihre "My-Time", die Sie sich nehmen, für Ihre Gesundheit. Machen Sie einen festen Termin für jeden Tag aus. Meditieren Sie direkt, nachdem Sie aufgestanden sind, können Sie sich besser auf den Tag vorbereiten. Am Abend spüren Sie, wie Sie besser herunterkommen und können sich so besser auf die Nacht vorbereiten. Üben Sie am besten jeden Tag ein wenig, statt einmal in der Woche extrem. Für Anfänger reichen zehn bis zwanzig Minuten am Tag. Meist können Sie sich anfangs ohnehin nicht länger konzentrieren.

Beim Meditieren sollten Sie bequeme Kleidung tragen. Der Körper darf nicht eingeengt werden. Perfekt sind bequeme und lockere Sportsachen. Es darf nichts eindrücken oder einschnüren. Damit Sie in die richtige Stimmung kommen, können Sie eine Klangschale zur Unterstützung nehmen, einen Gong oder eine Meditationsuhr. Räucherkerzen sind ebenfalls geeignet. Geben Sie nicht direkt auf, wenn es nicht auf Anhieb so klappt, wie Sie sich das vorstellen. Es ist normal, dass sich gerade zu Beginn Gedanken einschleichen. Sie dürfen sich nicht unter Druck setzen, weil dadurch Ihre Entspannung zerstört wird. Ausser den Gedanken, die sich einschleichen, kann auch ein Bein einschlafen, Ihr Rücken mal jucken oder Sie müssen niesen. Nehmen Sie es einfach nur wahr und machen Sie mit der Meditation weiter. Meditieren Sie mindestens dreimal in der Woche. Täglich wäre noch besser. Ihr Geist und Ihr Körper benötigen Zeit, sich auf die Art der Entspannung einzustellen. Für Anfänger reichen 10 bis 15 Minuten. Fortgeschrittene können 20 bis 25 Minuten meditieren. Nach und nach können Sie beim Zaren die Zeitspanne erhöhen.



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