Überall tönt es: Geiz ist geil! Und wir machen uns direkt auf die Suche nach dem günstigsten Angebot.
Wenn unser Kollege seine Plätzchen jedoch nicht teilen möchte und alles allein isst, empfinden wir Geiz plötzlich ganz anders. Dann heisst es schnell: Der ist geizig!
Wir erziehen unsere Kinder zum Teilen und bemühen uns, ihnen Fairness zu vermitteln. Gleichzeitig möchten wir selbst möglichst günstig möglichst viel erhalten.
Diese Dinge gehören nun uns, und wir halten sie fest. Unser Besitz, unser Haus, unser Partner, unser Konto, unsere Zeit ...
Genau hier beginnt häufig ein Wandel. Aus dem Wunsch, etwas zu sparen, kann ein starkes Festhalten entstehen. Wir ziehen uns immer mehr in unser eigenes Leben zurück und fragen uns irgendwann, weshalb sich vieles so schwer oder festgefahren anfühlt.
Manchmal werden wir auch zurückhaltender mit unseren Gefühlen und Emotionen, bis wir den Zugang zu ihnen immer weniger wahrnehmen. Manche Menschen erleben dies als innere Leere oder Orientierungslosigkeit.
Am Ende sparen wir nicht nur Geld, sondern schenken dem Leben selbst oft weniger Raum.
Das Leben teilen
Gleichzeitig wissen wir, dass unsere Lebenszeit begrenzt ist. Nichts Materielles können wir dauerhaft festhalten. Viele Menschen erleben, dass ein Leben, das sich vor allem auf Besitz und Festhalten richtet, mit der Zeit an Leichtigkeit verlieren kann.
Wer bereit ist, Freude, Zeit, Aufmerksamkeit oder auch materielle Dinge mit anderen zu teilen, erlebt dies häufig als persönliche Bereicherung.
Freude, Spass und Liebe sowie das Teilen dessen, was uns wichtig ist, können das Herz berühren und neue Perspektiven eröffnen.
Viele Menschen beschreiben dabei das Gefühl, wieder mehr im Einklang mit sich selbst und ihrem Leben zu sein.
Wenn wir uns über den Geiz eines anderen Menschen ärgern, kann es im Sinne des Spiegelgesetzes hilfreich sein, den Blick auch auf das eigene Leben zu richten.
Entdecken Sie sich selbst
Wo bin ich geizig? In welchen Bereichen meines Lebens? Materiell oder vielleicht emotional?
Halte ich meine Gefühle zurück? Oder geize ich mit meiner Zeit und nehme mir selbst zu wenig Raum?
Vielleicht möchten Sie einmal bewusst beobachten, woran Sie besonders festhalten. Schon kleine Veränderungen können dazu beitragen, mehr Offenheit und innere Freiheit zu entwickeln.
Viele Menschen erleben das Teilen, Geben und Loslassen als bereichernde Erfahrung, die neue Blickwinkel eröffnen kann.
Aus meiner persönlichen Sicht entfaltet sich Leben besonders dort, wo Austausch, Begegnung und Entwicklung möglich werden. Zu starres Festhalten kann es erschweren, diese Erfahrungen bewusster wahrzunehmen.
Nicht äussere Dinge wie Ihr Haus stehen dabei im Mittelpunkt. Viel wichtiger ist die Begegnung mit sich selbst und Ihrem eigenen inneren Erleben.
Die materielle Welt bildet den Rahmen. Ihre Erfahrungen, Ihre Empfindungen und das bewusste Erleben verleihen Ihrem Leben seine persönliche Bedeutung.
Seien Sie offen für Ihren eigenen Lebensweg und entdecken Sie, was sich für Sie stimmig anfühlt.
Gerne begleite ich Sie mit einer einfühlsamen spirituellen Beratung auf Ihrem persönlichen Weg zu sich selbst.
Ich freue mich auf Sie.
Herzliche Grüsse
Ihr Abel
Mehr zum Thema:
Beitrag Emotionen und Beitrag Liebe© Zukunftsblick Ltd.
Redaktionell geprüft durch das Redaktionsteam der Zukunftsblick Ltd.
Rechtliche Hinweise.