Archetypen

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Was steckt hinter dem Begriff Archetypen?

Der Begriff "Archetypen" stammt aus dem Altgriechischen und bedeutet so viel wie "Urmuster". Carl Gustav Jung (1875-1961) war Begründer des Konzepts der Archetypen. Diese identifizierte er als die zwölf mythischen und universellen Charakter-Archetypen, die sich in unserem kollektiven Unterbewusstsein befinden. Jungs, zwölf Archetypen definierte er als die symbolhafte Bedeutung der grundlegenden menschlichen Motivation. Hierbei soll jeder Mensch einen dominierenden Archetyp besitzen, der die Persönlichkeit beherrscht.

Die zwölf verschiedenen Archetypen

1. Der Rebell2. Der Zauberer
3. Der Held
4. Der Liebende
5. Der Narr
6. Der Jedermann
7. Der Betreuer
8. Der Herrscher
9. Der Schöpfer
10. Der Unschuldige
11. Der Weise
12. Der Entdecker

Nach Carl Gustav Jungs Theorie der Archetypen folgen diese vier verschiedenen Hauptorientierungen, die sie zu verwirklichen anstreben:

1. Ego: Spuren in der Welt hinterlassen
2. Ordnung: Struktur in die Welt bringen
3. Sozial: Sich mit anderen verbinden
4. Freiheit: Sich nach dem Paradies sehnen

Die einzelnen Archetypen im Überblick

Folgend haben wir eine Übersicht über die zwölf Archetypen für Sie zusammengefasst mit deren Wünsche, Talente und auch negativen Aspekten.

Die Ego-Typen

1. Der Unschuldige

Das Lebensmotto des Unschuldigen ist es, frei zu sein. Er geht spontan und optimistisch durchs Leben. Sein Wunsch ist es, ins Paradies zu kommen. Sein Ziel besteht darin, glücklich zu sein. Am meisten Furcht hat er davor, für etwas Schlechtes bestraft zu werden. Er strebt danach, das Richtige zu tun. Seine Stärken liegen im Optimismus und dem Glauben. Ebenfalls bekannt ist der Unschuldige für sein traditionelles Denken, seine Naivität, seinen Sinn für Romantik sowie seine ausgeprägten Träume.

2. Jedermann

Das Motto des Jedermann lautet: Alle Frauen und Männer sind gleich. Sein Wunsch ist es, sich mit anderen Menschen zu verbinden und er strebt nach dem Ziel, dazuzugehören. Seine grösste Sorge ist es, vernachlässigt und aussen vor gelassen zu werden. Er verfolgt die Strategie, bodenständig zu sein und solide Tugenden zu entwickeln. Seine Schwäche ist es, dass er dazu neigt, dass eigene ich zu verlieren, weil er sich ständig einfügen möchte und meist oberflächliche Beziehungen führt. Seine grössten Talente sind Realismus sowie sein ausgeprägtes Einfühlungsvermögen. Jedermann sind jene Personen, die man als das Mädchen/der Junge von nebenan bezeichnen würde. Ein Realist, der solide Bürger und der- oder diejenige, der/die Mehrheit gehört.

3. Der Held

Der Held verfolgt das Motto: Wo ein Wille, da auch ein Weg. Er strebt danach, sich durch mutige Handlungen unter Beweis zu stellen. Er möchte Experte/Expertin sein, in einer Sache, die die Welt verbessert. Er möchte kompetent und erfahren sein. Am meisten fürchtet er sich davor, seine Schwächen oder gar seine Verletzlichkeit zu zeigen. Seine grösste Schwäche ist seine Arroganz und, dass er immer danach strebt, einen Kampf zu kämpfen. Sein bestes Talent ist sein Mut und seine Erfahrung sowie seine Kompetenz.

4. Der Betreuer

Das Motto des Betreuers ist: Liebe deinen Nächsten, wie Du dich selbst liebst. Er verfolgt das Ziel, andere Menschen zu beschützen und sich um sie zu sorgen. Er möchte anderen helfen und ihnen zur Seite stehen. Am meisten fürchtet er sich vor undankbaren und egoistischen Menschen. Seine Strategie im Leben ist es, Dinge für andere zu tun. Allerdings gehört zu seinen Schwächen, dass er von anderen ausgebeutet wird. Zu seinen Talenten gehören Mitgefühl sowie Grosszügigkeit. Den Betreuer bezeichnet man auch als Heiligen, die Eltern oder Helfer/Unterstützer.

Die Seelentypen

5. Der Entdecker

Der Entdecker lebt ganz nach dem Motto: Schränke mich nicht ein! Er ist ständig auf der Suche, die Freiheit zu finden und die Welt zu erkunden. Sein Ziel ist es, ein erfülltes und besseres Leben zu führen sowie sein authentisches Selbst zu finden. Am meisten Furcht hat er davor, gefangen zu sein und eine innere Leere zu spüren. Zu seinen Talenten gehören Ehrgeiz sowie, dass er immer seiner Seele treu ist. Den Entdecker bezeichnet man auch als Suchenden, Individualist oder Wanderer.

6. Der Rebell

Das Motto des Rebellen ist: Regeln sind da, um gebrochen zu werden. Der Rebell hat meist den Wunsch nach einer Revolution oder nach Rache. Seine grösste Sorge ist es, machtlos zu sein und keine Wirkung auf sein Umfeld zu haben. Durchs Leben geht er mit der Strategie, zu stören und zu schockieren. Zu seinen Schwächen gehört, dass er sich zur dunklen und kriminellen Seite hingezogen fühlt.

Sein Talent ist sein erbarmungsloses Ausleben von Freiheit. Den Rebell kann man auch als Revolutionär, Aussenseiter oder den Wilden bezeichnen.

7. Der Liebende

Der Liebende lebt ganz nach dem Motto: Du bist der/die Einzige für mich! Er sehnt sich nach Intimität und Erfahrung in Sachen Liebe. Sein Ziel ist es, mit seiner liebsten Person in einer Beziehung und ihr ganz nahe zu sein. Am meisten fürchtet er sich vor dem Alleinsein und davor, ungeliebt zu sein. Er verfolgt das Ziel, körperlich wie auch emotional anziehender zu werden. Seine Schwäche ist vor allem, dass er immer anderen gefallen möchte und läuft dabei Gefahr, dass er sich selbst verliert. Zu seinen Talenten gehören Leidenschaft, Engagement und Dankbarkeit. Man bezeichnet den Liebenden auch als Partner, Freund oder Vertrauten.

8. Der Schöpfer

Der Schöpfer verfolgt das Motto: Was du träumen kannst, kannst du auch realisieren! Sein Ziel ist es, Dinge zu schaffen, die eine Bedeutung und einen Wert haben. Er möchte seine Visionen verwirklichen. Am meisten Angst hat er davor, seine Ziele nicht umsetzen zu können, oder dass sie keinen Wert haben. Er möchte etwas schaffen und Kontrolle über seine Kunst haben. Seine Schwäche ist sein übertriebener Perfektionismus. Sein Talent ist unter anderem seine Kreativität sowie seine ausgeprägte Vorstellungskraft. Den Schöpfer bezeichnet man ebenfalls als Künstler oder Erfinder.

9. Der Narr

Der Narr lebt ganz nach dem Motto: Man lebt nur einmal. Er möchte sein Leben und jeden Moment geniessen. Am meisten Furcht hat er davor, gelangweilt zu sein oder andere zu langweilen. Er verfolgt das Ziel, eine gute Zeit zu haben und andere zu unterhalten. Seine Schwäche ist, dass er dazu neigt, Zeit zu verschwenden. Sein grösstes Talent ist seine Freude. Man bezeichnet den Narr auch als Komiker oder Witzbold.

10. Der Weise

Das Motto des Weisen ist: Wer die Wahrheit kennt, wird befreit werden. Sein Lebensziel ist es, die Welt zu verstehen. Seine Furcht besteht darin, betrogen oder ignoriert zu werden. Er strebt stets danach, Informationen und Wissen zu erlangen. Zudem ist er in der Lage, sich selbst zu reflektieren und komplexe Denkprozesse verstehen zu können. Seine Schwäche liegt darin, sich an unwichtigen Details zu lange aufzuhalten. Sein grösstes Talent ist seine Weisheit sowie seine Intelligenz. Den Weisen bezeichnet man ebenfalls als Berater, Denker oder Philosophen.

11. Der Zauberer

Das Motto des Zauberers ist: Alles ist möglich. Sein Lebensziel ist es, die Grundregeln/Elemente des Universums verstehen zu können und Träume wahr werden zu lassen. Seine grösste Furcht besteht darin, unbeabsichtigte Fehler zu machen. Seine Strategie ist es, eine Vision zu entwickeln und nach dieser zu leben. Seine Schwäche ist es, manipulativ zu sein. Sein grösstes Talent ist es, optimale Lösungen zu finden. Den Magier bezeichnet man auch als Visionär, Erfinder oder Schamane.

12. Der Herrscher

Das Motto des Herrschers ist: Nur die Macht zählt. Sein grösster Wunsch ist es, die völlige Kontrolle zu haben. In seinem Leben verfolgt er das Ziel, eine wohlhabende und erfolgreiche Familie zu gründen. Zudem strebt er ständig danach, Macht zu haben. Zu seinen grössten Sorgen gehören das Chaos sowie der Kontrollverlust. Seine Schwäche ist, dass er meist zu autoritär ist. Sein Talent ist allerdings seine starke Führungskraft sowie sein Verantwortungsbewusstsein. Den Herrscher bezeichnet man auch als Chef, Anführer oder Manager.



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