Hier erklären wir Ihnen die Begrifflichkeiten der Esoterik - von A wie Aberglaube bis zu Z wie Zukunft
Channeln bezeichnet den Vorgang, Botschaften, Energien oder Informationen aus einer geistigen Ebene zu empfangen und in eine verständliche Form zu übersetzen. Menschen, die channeln, fungieren dabei als Kanal, durch den geistige Lehrer, Engel oder Verstorbene Impulse weitergeben. Channeln ist nicht nur wenigen vorbehalten, sondern kann grundsätzlich von jedem Menschen praktiziert werden, der Entspannung, Intuition oder Trancezustände bewusst zulässt. Auch unbewusst findet Channeln im Alltag statt, zum Beispiel wenn man einer inneren Eingebung folgt oder eine plötzliche Inspiration spürt.
Das Wort „Channeln“ leitet sich vom englischen „channel“ ab, was „Kanal“ bedeutet. Schon in frühen Kulturen gab es Menschen, die als Vermittler zwischen der sichtbaren und der unsichtbaren Welt fungierten. Orakel im antiken Griechenland, Schamanen indigener Völker und Propheten in religiösen Traditionen gelten als frühe Beispiele für Channeling. Auch in der Bibel finden sich zahlreiche Passagen, die als Form des Channelns interpretiert werden können, da Gottesmänner Botschaften empfingen und weitergaben.
Im 19. Jahrhundert erlebte das Channeln im Zuge der spiritistischen Bewegung eine Wiedergeburt. Séancen dienten dazu, Kontakt zu Verstorbenen oder geistigen Lehrern aufzunehmen. Heute ist Channeling ein fester Bestandteil moderner Spiritualität und wird von Medien auf vielfältige Weise praktiziert, von gesprochenen Durchgaben bis hin zu schriftlichen oder künstlerischen Übermittlungen.
Channeln symbolisiert den Austausch zwischen der materiellen und der geistigen Ebene. Es steht für Offenheit gegenüber Botschaften, die über die Grenzen rationaler Wahrnehmung hinausgehen. In vielen spirituellen Traditionen gilt Channeling als Weg, Zugang zu einer erweiterten Dimension von Wissen und Orientierung zu erhalten.
Die tiefere Bedeutung liegt darin, sich selbst besser zu verstehen, Impulse zu empfangen und Entscheidungen mit mehr Klarheit zu treffen. Channeln ist dabei kein festes Ritual, sondern eine Praxis, die Vertrauen in die eigene Wahrnehmung und innere Führung erfordert.
Ein Channeling entsteht, wenn das Bewusstsein in einen empfänglichen Zustand tritt. Entspannung, Meditation oder leichte Trance helfen, die alltäglichen Gedanken zu beruhigen, sodass Botschaften aus einer geistigen Ebene klarer wahrgenommen werden können.
Welche Form gewählt wird, hängt immer vom Medium und seiner individuellen Begabung ab.
Channeln funktioniert durch Konzentration, Achtsamkeit und innere Offenheit. Wer channeln möchte, schafft zunächst Ruhe, richtet die Aufmerksamkeit nach innen und empfängt Botschaften, die als Gedanken, Gefühle oder Bilder erscheinen können.
Ein seriöses Medium unterscheidet klar zwischen eigenen Vorstellungen und empfangenen Inhalten. Verantwortungsbewusstes Channeln bedeutet auch, den freien Willen der Ratsuchenden zu respektieren und keine persönlichen Meinungen in die Durchgabe einfliessen zu lassen.
Channeln kann im Alltag eine wertvolle Unterstützung bieten, indem es Orientierung und Klarheit schenkt. Viele Menschen nutzen es, um Entscheidungen besser einschätzen zu können oder um Bestätigung für eigene Ahnungen zu erhalten.
Das eigene Bauchgefühl ist dabei ein wichtiger Kompass. Nur Botschaften, die sich stimmig und authentisch anfühlen, sollten angenommen werden.
In schamanischen Kulturen war Channeling ein zentrales Element, da der Kontakt zu Ahnen und Geistern als essenziell galt. In östlichen Traditionen ist die Verbindung zu geistigen Ebenen Teil der spirituellen Praxis. Auch im Westen hat Channeling längst seinen Platz gefunden als individuelle Methode, die unabhängig von religiösen Dogmen funktioniert.
Diese kulturelle Vielfalt zeigt, dass Channeln ein universelles Phänomen ist, das auf der ganzen Welt in unterschiedlichen Formen praktiziert wird.
Heute wird Channeling sowohl spirituell als auch rational betrachtet. Manche sehen darin den bewussten Kontakt zu geistigen Wesen, andere deuten es als Zugang zu tieferen Ebenen des Bewusstseins. Beide Sichtweisen schliessen sich nicht aus, sondern können einander ergänzen.
Digitale Medien haben Channeling zudem einem breiteren Publikum zugänglich gemacht. Online-Readings und schriftliche Durchgaben zeigen, dass Channeling auch in der modernen, digital vernetzten Welt eine lebendige und zeitgemässe Praxis ist.
Channeln kann neue Sichtweisen eröffnen, Klarheit schaffen und das Vertrauen in die eigene Intuition stärken. Es unterstützt dabei, Entscheidungen bewusster zu treffen und feinere Ebenen der Wahrnehmung zu erschliessen. Viele empfinden Channeling als inspirierende Ergänzung zum rationalen Denken, da es Impulse vermittelt, die sonst unbemerkt bleiben würden.
Channeln bezeichnet den Vorgang, Botschaften aus einer geistigen Ebene zu empfangen und weiterzugeben.
Ja, mit Achtsamkeit, Übung und Vertrauen in die eigene Wahrnehmung kann jeder Mensch den Zugang zur Intuition vertiefen.
Zu den häufigsten Formen zählen das automatische Schreiben, das mündliche Channeling und der kreative Ausdruck empfangener Energien.
Seriöse Medien achten auf Neutralität, Klarheit und Respekt gegenüber dem freien Willen der Ratsuchenden.
Channeln kann Klarheit schaffen, Entscheidungen erleichtern und die eigene Intuition stärken.
Weitere Informationen finden Sie im Beitrag Channeling: Wie Sie mit Ihrem spirituellen Führer in Kontakt treten.
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