Gedankenlesen

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Gedankenlesen – doch nur ein Trick?

Geben wir es doch einfach zu: Wir sind jedes Mal gespannt wie ein Flitzebogen, wenn im Fernsehen oder bei einer Live-Show ein Gedankenleser präsentiert wird. Kann er wirklich die Gedanken der Zuschauer lesen? Ist es tatsächlich einigen Menschen auf der Welt möglich, anderen Menschen in den Kopf zu schauen und die intimsten Geheimnisse preiszugeben? Die meisten Leser werden nun vermutlich denken "Hoffentlich nicht". Niemand fühlt sich wohl bei dem Gedanken, dass jemand anderes in den eigenen Kopf hineinkriecht und dort herumstöbert. So stellt sich natürlich die Frage, ob es da nicht einen Trick gibt, um das Gedankenlesen ebenfalls zu erlernen.

Gedankenlesen = Menschenkenntnis?

Diese Annahme ist nicht so abwegig. Aber reine Menschenkenntnis ist nicht ausreichend, um zu erhaschen, was den Menschen gerade im Kopf herumgeht. So gibt es also doch noch ein Trick bei der ganzen Angelegenheit.
Sicherlich ist die Menschenkenntnis eine sehr gute Basis. Doch reicht sie nicht aus. Eine sehr gute Beobachtungsgabe ist notwendig, um auch die kleinste Veränderung der Mimik oder der Gestik, des Ganges erkennen zu können. Ebenso wird die verbale Ausdrucksweise der anderen Person ganz genau und blitzschnell analysiert. Um dies zu erreichen und vielleicht auch die eine oder andere Information unbemerkt vom Gegenüber zu erhalten, werden ganz besondere Fragetechniken sowie Suggestionen eingesetzt. Auf diese Weise scheint ein harmloses Gespräch entfacht zu sein. Insgeheim ist der Gedankenleser aber bereits dabei, die gesuchten Daten herauszufiltern und zu analysieren. Auch er benötigt einen Moment hierfür. Dieser ist jedoch ausreichend, um die notwendigen Informationen verwerten und verwenden zu können.

Hochsensible Menschen sind an diesem Punkt in einem Vorteil. Denn sie sind in der Lage, nicht nur Gestik, Mimik und verbale Ausdrücke zu interpretieren. Ihnen fällt wortwörtlich alles auf, was dieser Mensch zum Ausdruck bringen möchte. Dabei sind es die wortlosen Aussagen, die ihm die entscheidenden Hinweise geben. Nein, sie können immer noch nicht seine Gedanken lesen. Allerdings sind sie imstande, hinter die Maske zu blicken. Wenn wir ehrlich zu uns sein wollen, sollten wir zugeben, dass doch die Mehrheit der Menschen eine Maske trägt. Diese tragen wir nicht, weil wir unser eigenes Ich so hässlich finden. Vielmehr tragen wir sie, um von anderen Menschen nicht verletzt oder blossgestellt zu werden.

Es ist eindeutig: Man kann sich in andere Menschen hineinversetzen, ihre Körpersprache lesen und vielleicht tatsächlich die Maske ein wenig lüften, wenn man über ein grosses Mass an Empathie verfügt. Menschen mit einem geringen Ausmass an Empathie können die Form des Profiling, wie die Polizei es nennen würde, nicht zustande bringen.

Also kann ich Gedankenlesen lernen?

Verweilen wir bei dem Begriff "Gedankenlesen". Es ist durchaus jedem Menschen mit einer guten Beobachtungsgabe, einem sehr grossen Einfühlungsvermögen und natürlich auch einer angemessenen Lebenserfahrung möglich, die Kunst des Gedankenlesens zu lernen.

Ein Gedankenleser fängt klein an, mit einigen ganz einfachen Übungen. Erweitern Sie Ihren Wortschatz. Versuchen Sie, die Bedeutung eines Satzes zwischen den Wörtern, zwischen den Zeilen zu finden. Dies übt sich besonders gut innerhalb der Familie, insbesondere deshalb, weil man diese Menschen bereits sehr gut kennt. Je sicherer man sich bei ihnen fühlt, desto weiter können die Kreise ausgedehnt werden: Erst der Freundeskreis, dann die Kollegen auf der Arbeit und letztlich wildfremde Menschen. Übereilen Sie nichts. Das Gedankenlesen zu lernen braucht Zeit. Im Familien- und Freundeskreis kann man leicht jemanden bitten, einen ganz bestimmten Gedanken zu verfolgen. Prägen Sie sich die unterschiedlichen Gesichtsausdrücke ein, sowohl wenn sie stimmig sind, als auch wenn sie nicht stimmig sein sollten. Bei diesen Versuchspersonen können Sie sich rückversichern, ob Sie mit ihrer Vermutung richtig liegen. Sie werden als Gedankenleser später ein ganzes Repertoire davon benötigen.

Sie selber sollten dabei das Pokerface aufsetzen. Auch Sie dürfen sich nichts anmerken lassen.

Vergessen Sie nicht, auf die Makro-Reaktionen zu achten. Sie geben einen wunderbaren Eindruck von den tatsächlichen Gedanken dieser Person. Denn nicht immer müssen die offen ausgesprochenen oder vor sich hergetragenen Ausdrücke und Emotionen echt sein. Denken Sie daran - das Wichtigste ist, die Maske zu lüften. Nur für eine kleine Sekunde.

Die Körpersprache

Auch wenn man es im Alltag gar nicht wirklich registriert, kann sich der Körper mit vielen kleinen Bewegungen verraten. Eine hängende Schulter hat, je nach Zusammenhang, eine starke Aussagekraft. Selbiges gilt für den hängenden Kopf oder den schlurfenden Gang.

Nein, das Gedankenlesen ist keine einfach zu lernende Kunst. Doch schadet es im Alltag nichts, wenn man zu der kleinen Schar der Gedankenleser gehört. Viele Zwischentöne und neue Erkenntnisse werden Sie erhalten. Ohne die Kunst des Gedankenlesens wären Sie dazu nicht in der Lage.



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