Gral

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Gral – das heilige Gefäss

Der Heilige Gral ist ein Ausdruck, den die meisten kennen, jedoch ist wenig über die Hintergründe bekannt. Viele Legenden rund um das besondere Gefäss sorgen dafür, dass der Mythos bis heute bestehen bleibt. Handelt es sich dabei um eine wahre Begebenheit oder ist der Gral als Zeichen des Strebens der Menschheit nach Erlösung anzusehen?

Der Gral und seine Legende

Das Wort "Gral" wird häufig verwendet, besonders wenn es um geschichtliche oder spirituelle Themen geht. Nur wenige wissen jedoch, was genau darunter zu verstehen ist. Tatsächlich ist der Ursprung des Wortes nicht ganz klar. Aus verschiedenen Sprachen kann versucht werden, eine Ableitung herzustellen. Im Griechischen, Lateinischen und Altfranzösischen kann man sehr ähnliche Bezeichnungen finden, die alle übersetzt grob "Gefäss" bedeuten.
Der Gral ist demnach ein Steingefäss, das entweder als Schale, Kelch oder Stein dargestellt wird. Diesem Gefäss wird eine ganz einzigartige Wirkung zugesprochen. Wie der Gral wirklich aussieht, ist nicht ganz klar. Es gibt verschiedene Legenden, die erklären sollen, worum es sich beim Gral tatsächlich handelt. Zum einen wird er häufig mit dem letzten Abendmahl, wie wir es aus dem Christentum kennen, in Verbindung gebracht, zum anderen wird der Ursprung im Rittertum festgemacht.

Die Legenden sind auf die Artus-Sage zurückzuführen. Dieser Legende zufolge soll der Kelch Teil einer Tafelrunde sein, der sogenannten Gralsgemeinschaft, die auf einen Helden wartet, der den König ablösen kann. Dieser Held, auch Parzival genannt, wird als Persönlichkeit beschrieben, dem der Sinn für die Wirklichkeit fehlt. Er verlässt sein Zuhause, da er den sehnlichen Wunsch hat, Ritter zu werden.

Auf der Suche nach seiner Herkunft, die er in der ritterlichen Welt vermutete, gelangte er schliesslich zu König Artus, wo er seine Fähigkeit, mit Waffen umzugehen, unter Beweis stellen konnte. Der Legende zufolge machte er sich auf die Suche nach dem Heiligen Gral, auch wenn es diesbezüglich grosse Unterschiede gibt. Während die einen sagen, dass er allein loszog, behaupten andere, dass alle Ritter gemeinsam loszogen.

Von christlicher Seite aus glaubt man, der Heilige Gral sei der Kelch, den Jesus beim letzten Abendmahl benutzt haben soll. In diesem Kelch wurde unter anderem das Blut aufgefangen, das bei seiner Kreuzigung vergossen wurde. Welche Legende über das Gefäss die Richtige ist und ob es den Gral tatsächlich gibt, ist bis heute umstritten.

Der Kelch soll dabei die Erlösung darstellen und die unendliche Lebenskraft, die verliehen werden kann. Ewige Jugend, Glückseligkeit und reichlich Speisen machten ihn für die Bevölkerung interessant, weshalb sich viele auf die Suche nach ihm machten.

Die Ursprünge der Legende

Die Legenden haben ihren Ursprung in den christlichen und orientalischen Mythen. Geht es um König Artus, so kann man den Ursprung auf das 12. Jahrhundert festlegen. Pilgerzüge ins Heilige Land, die das Ziel hatten, auf den Spuren Christus und der Kreuzzüge unterwegs zu sein, trugen dabei Informationen sowie Details zur Legende bei.

Besonders prägend können jedoch christliche Elemente angesehen werden. Im Christentum spielt die Eucharistie eine tragende Rolle und steht grundsätzlich im Mittelpunkt des Geschehens. Den Gral als Kelch anzusehen, der auch beim letzten Abendmahl benutzt wurde und der an christlichen Festtagen durch die Stadt getragen wird, unterstützt den Mythos rund um den Gral. Dennoch sind auch hier die Ursprünge in dieselbe Zeit zu verschreiben.

Doch nicht nur das Christentum, sondern auch die Kelten wiesen dem Gral eine hohe Bedeutung zu. Der Mythos ist dabei mit Sagen rund um Merlin und anderen Rittern zu vergleichen. Der Gral galt dazu, das Paradies wieder zu erlangen und so die Erlösung für das Volk zu erreichen.

Mythos oder Wirklichkeit?

Auch wenn der Mythos in den Legenden über Jahrhunderte überliefert wurde, so stellt sich die Frage, ob es sich tatsächlich nur um einen Mythos handelt oder ob die Sage der Wirklichkeit entspricht. Bis heute wird nach dem Gral gesucht und keiner weiss wirklich, ob es ihn gibt oder nicht. Die Suche nach dem Gefäss scheint sich als unbefriedigend zu gestalten.

Während manche diese Tatsache daher als reinen Mythos und Geschichte bezeichnen, suchen andere in dem Kelch die Erlösung. Ein Ziel zu haben, dem man folgen kann und das die Erlösung und Lebenskraft verspricht, scheint für viele den Zugang zum Paradies darzustellen.

Ob Mythos oder Wirklichkeit wird für immer ein Geheimnis bleiben. Die Tatsache, dass es immer noch Menschen gibt, die nach dem Gral suchen und darin die Erlösung finden möchten, lässt darauf schliessen, dass es eine gewisse Wahrheit geben muss.



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