Kobold

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Foto: Timmy Keane / shutterstock

Legende vom Kobold

Die Legende des Kobolds ist eine der beständigsten Mythen in Irland und bezieht sich auf eine mystische Art von Fee, die ursprünglich mit Tuatha De Danann der irischen Mythologie verbunden ist.
Laut Fabeln sind Kobolde winzige Wesen, die normalerweise die Form eines alten Mannes in einem roten oder grünen Mantel annehmen. Sie sind als schelmische kleine Kreaturen bekannt, die gerne Schuhe herstellen und ihre Goldmünzen in einem Goldtopf aufbewahren, der am Ende eines Regenbogens versteckt ist. Wenn Sie zufällig einen Kobold fangen, gibt er Ihnen drei Wünsche, vorausgesetzt, Sie lassen ihn gehen.

Herkunft des Kobolds

Die meisten Ihrer Legenden führen auf Erzählungen von Wassergeistern aus dem 8. Jahrhundert zurück, die als "Luchorpan" bekannt waren, was "kleiner Körper" bedeutet. Es wurde gesagt, dass diese Geister mit einer Haushaltsfee verschmolzen sind, die eine Vorliebe für starkes Trinken hatten. Kein Keller war vor ihnen sicher! Anderen Forschungen zufolge stammt der Begriff Leprechaun von dem irischen Begriff "leath brogan" ab, was Schuhmacher bedeutet.

Kobolde werden zudem mit Reichtum in Verbindung gebracht, insbesondere mit Münzen aus Gold. Doch eigentlich sind sie Schuster. Noch heute versucht man, die Schätze der Kobolde zu finden.

Der Topf mit Gold

Dies ist die häufigste aller Kobold-Mythen, die besagt, dass sie Goldmünzen finden, die in der Erde vergraben sind. Sie werden alle in einem Topf aufbewahrt, der am Ende eines Regenbogens versteckt ist.

Warum Kobolde überhaupt Gold brauchen, ist eine ganz andere Frage, da sie es nicht ausgeben können. Einige Forscher vermuten, dass das Gold dazu dient, die Menschen auszutricksen, und angesichts der Neigung zu Tricksereien ist dies durchaus möglich.

Der Kobold als magisches Wesen

In den meisten irischen Volkslegenden, in denen der Kobold vorkommt, wird er als Schurke dargestellt, der betrügt, wann immer er kann. In den seltensten Fällen, in denen Menschen Kobolde in Erzählungen fangen, werden sie leicht von dem magischen Wesen überlistet.

Cluricaun

Cluricaun ist ein mythisches Wesen aus der keltischen Mythologie. Auch sie haben die Eigenschaft eines Kobolds und werden als trunkene kleine Gestalten beschrieben, die auf Tieren reiten und ganze Weinkeller austrinken.

Kobolde sind hinterhältig

Es gibt viele Überlieferungen von Menschen, die versucht haben, irgendwie an das Gold heranzukommen. Dazu gibt es eine Faustregel: Wenn ein Kobold gefangen wird, darf er nicht mehr entwischen, sonst wird er nie wieder gesehen.

In einer alten Geschichte wird von einem Mann berichtet, dem es gelang, eines dieser Fabelwesen zu fangen. Dieser brachte ihn dazu, sein Versteck preiszugeben, an dem der Kobold seinen Schatz aufbewahrte. Vom Glück berauscht band der Mann ein rotes Tuch um den Baum, um ihn wieder zu finden. Er eilte nach Hause, holte eine Schaufel, doch bei seiner Ankunft sah er, dass alle Bäume das gleiche rote Tuch umgebunden hatten.

Und es gibt sie doch

Ein Mann aus Carlingford in Irland behauptete, dass er die Überreste eines Kobolds auf dem Berg Slieve Foye entdeckt hätte. Er berichtete über Schreie, die er dort gehört hatte. Er eilte in die Richtung und fand einen winzigen Anzug und Goldmünzen an einer Stelle mit verbrannter Erde.

Die Knochen und der Anzug wurden später in einer Vitrine ausgestellt, doch niemand wusste, wo die gefundenen Goldmünzen verblieben, nachdem der Finder verstorben war.

Ein Freund reparierte eine Mauer und fand eine kleine Ledertasche mit vier Goldmünzen. Er brachte sie zu dem Berg und traf zu seinem Erstaunen ein Kobold, der mit ihm kommunizierte. Sein Name war Carraig und er wäre der Letzte von 236, die in Irland lebten. Es hätte Millionen von ihnen gegeben, doch da niemand mehr an sie glaubte, wären sie fast ausgestorben.

Diese Geschichte wurde veröffentlicht und wurde 2009 von der EU im Rahmen einer Habiat-Richtlinie geschützt.

So entstand die heute stattfindende Koboldjagd auf dem besagten Berg. Jährlich kommen Besucher aus der ganzen Welt, um einen von den versteckten Kobolden aus Keramik zu finden.

Weitere Fabelwesen

Domovoi - slawische Mythologie - der Legende nach hat jedes Haus seinen eigenen persönlichen Kobold, der sich unter oder hinter dem Ofen befindet. Er hat die Form eines winzigen alten Mannes. Um ihn zu besänftigen, muss Ihr Haushalt stets sauber und aufgeräumt sein. Wenn die Domovoi glücklich sind, kommen sie nachts heraus und erledigen kleine Aufgaben. Wenn nicht, fangen sie an, Gegenstände zu zerbrechen oder die Menschen durch Geräusche aufzuwecken.

Kotihaltia - finnische Mythologie - in der finnischen Mythologie gibt es eine Art Geist, der als "Haltija" bekannt ist und als Beschützer von jemandem oder etwas fungiert. Und unter diesen Geistern kümmert sich die Kotihaltia um das Zuhause. Ähnlich wie andere europäische Haushaltskobolde ist die Kotihaltia eine kleine Elfenfigur, die je nach Temperament entweder als Helfer oder als Betrüger fungieren kann.

Trasgu - spanische Folklore - der als Trasgu bekannte Kobold, der aus den Regionen Nordspaniens stammt, hat eine seltsame Vorliebe für Hausarbeiten und einem Hang zum Unfug. Wenn sie glücklich sind, werden sie kleine Hausarbeiten wie Abwaschen erledigen, aber wenn sie vernachlässigt werden, werden sie Gegenstände im Haus bewegen und verstecken, Geschirr zerbrechen und Chaos anrichten.



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