Baum-Mythologie

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Die Mystik und Magie der Bäume

Bäume haben in der Geschichte der Menschheit eine lange und vor allem bedeutungsvolle Tradition. Die Mythologie der Bäume lässt sich darauf zurückführen, dass die teils gigantischen und eindrucksvollen Pflanzen eine magische und kraftvolle Wirkung auf die Menschen haben. Bäume spenden Leben. Zahlreiche Mythen ranken sich um die Bäume. Bereits vor vielen Tausenden von Jahren wurden sie beispielsweise als Tempel und Kultstätte genutzt, um traditionelle Feste zu zelebrieren. Kein Wunder also, dass die Baum-Mythologie auch heute noch ein spannendes Thema darstellt. Bäume haben bis heute eine kraftvolle Energie und Bedeutung für uns Menschen und andere Lebewesen.
Die traditionellen Feste sind auch bis heute noch teils, wenn auch in veränderter Form, in unseren Kreisen erhalten geblieben: Man erinnere sich nur an den Weihnachtsbaum, den man pünktlich zum Weihnachtsfest jedes Jahr aufstellt und schmückt. Oder aber auch der Maibaum, der in der Walpurgisnacht aufgestellt wird, um den Sommerbeginn einzuläuten. Bäume begleiten uns seit vielen Jahrtausenden und durch alle Kulturen.

Die Bedeutung des Weltenbaums in der Mythologie

Besonders bekannt in der Baum-Mythologie ist wohl der Yggdrasil - die sogenannte Weltesche aus der nordischen, germanischen Mythologie. Die Legende besagt, dass die Weltenesche aus den Überresten des verstorbenen Riesen Ymir erschaffen wurde und der erste Baum überhaupt war. An den Ästen des Yggdrasils ordnen sich die neun Welten an. Der Yggdrasil stellt laut der nordischen Mythologie die Verbindung zur Unterwelt, dem Himmel sowie der Erde her.

Doch nicht nur der Yggdrasil wurde als sogenannter Weltenbaum schon lange vor unserer Zeit von den Menschen verschiedenster Völker verehrt. Auch gibt es den "Isched-Baum" aus dem alten Ägypten oder auch "Eridu" - der heilige Baum der Babylonier. In der indischen Mythologie gibt es den Asvattha-Baum - der heilige Feigenbaum der Inder.

Seit jeher wurden also Bäume in vielen Kulturen als Schöpfer der Welt, des Lebens und der Fruchtbarkeit angesehen. Der Baum des Lebens steht für die kosmische Ordnung und in vielen Mythologien vergangener Zeit ist von Wesen und Göttern die Rede, die in den Bäumen gelebt haben sollen.

Bäume als Symbol der Unsterblichkeit

Wie bereits oben erwähnt, gelten Bäume in zahlreichen Mythologien für den ewigen Kreislauf des Lebens, also die Unsterblichkeit. Ein immerwährender Kreislauf von Leben und Tod. Ein eindeutiges Zeichen für den Kreislauf des Lebens und die Unsterblichkeit zeigt sich an den Jahreszeiten, die an den Bäumen deutlich zu sehen sind. Im Herbst verliert der Baum seine Blätter, im Winter ist er blätterlos, im Frühling wachsen wieder Knospen und im Sommer ist er schliesslich wieder grün und voller Blätter und Leben. Dieser Kreislauf der Jahreszeiten wiederholt sich jedes Jahr aufs Neue.

Bodhi-Baum: Der Baum der Erwachung

Es war eine Pappelfeige, der sogenannte Bodhi-Baum (Baum des Erwachens), unter der Siddharta Gautama durch Meditation seine Erleuchtung erlangte und somit zum Buddha wurde. Bis heute sind die Buddha-Bäume beliebte Pilgerziele spirituell interessierter Menschen. Auch dieser Baum stand im Buddhismus für die Untersterblichkeit sowie das Erwachen.

Einige Mythen besagen, dass der Mensch, wenn er (sie) stirbt, zu einem Baum wächst und quasi in ihm wiedergeboren wird.

Die Bedeutung des Baumes in der ägyptischen Mythologie

In der ägyptischen Mythologie gab es den sogenannten Isched-Baum, der von den alten Ägyptern als heiliger Baum angesehen wurde. Mit ihm verbunden wurde der Sonnengott sowie der Horizont. Im alten Ägypten waren Bäume alles andere als häufig vorkommend. Zu den am weitesten verbreiteten Bäumen gehörten die Akazie, der Dattelbaum sowie die Doumpalmen oder die Maulbeer-Feige. Vermutlich wegen ihrer Seltenheit waren Bäume an sich für die alten Ägypter etwas ganz Besonderes und Wertvolles.

Welche Baumart der Isched-Baum in der ägyptischen Mythologie war, ist bis heute nicht eindeutig geklärt, beziehungsweise gibt es dazu verschiedene Theorien. Laut zeichnerischen Darstellungen des Isched-Baumes war dieser ein Laubbaum, jedoch ohne nähere Bezeichnung oder Definierung. Manche sprachen von einem Persea-Baum und andere wiederum von dem ägyptischen Balanites-Baum oder dem schwarzen Brustbeerbaum.

Wie bereits erwähnt, wurde der Isched-Baum mit dem Sonnengott in Verbindung gebracht. Um genauer zu sein, dem Sonnengott "Re". Es gibt aber noch viele weitere Götter in der ägyptischen Mythologie, die mit dem Isched-Baum in Verbindung gebracht wurden. Die Mythologie besagt, dass Sonnengott Re nach einem gewonnenen Kampf mit seinen Feinden den Isched-Baum am darauffolgenden Morgen in zwei gespaltet haben soll. Diese Spaltung steht als Symbol für die Öffnung des Horizonts sowie den Aufgang der Sonne.



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