Keltischer Jahreskreis

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Der keltischer Jahreskreis - ein Symbol der Vergangenheit

Der keltische Jahreskreis ist ein historisches und kulturelles Symbol, das aus Irland stammt. Es besteht aus zwei gekreuzten Linien, die sich in der Mitte treffen und so einen Kreis bilden. Der Kreis steht für Vollkommenheit und Einheit, da er kein Anfang oder Ende hat. In der keltischen Mythologie wird der keltische Jahreskreis oft als Tor zwischen den Welten interpretiert. Er verbindet die irdische Welt mit dem Jenseits und ermöglicht den Seelen der Toten, in die Unterwelt zu gelangen.
Das Symbol des keltischen Jahreskreises ist stark mit der Natur verbunden. Das sogenannte acht-teilige Rad sorgt dafür, dass die Menschen mit der Natur im Einklang leben. Die Kelten feierten schon vor Jahrhunderten acht Jahreskreisfeste pro Jahr, um die Naturverbundenheit zu zelebrieren. Die acht verschiedenen Feste berufen sich auf die unterschiedlichen Jahreszeiten.

Die keltische Jahreszeit kann auch als zeitlicher Kreislauf gesehen werden. Viele naturverbundene Volksstämme betrachteten die Zeit in früheren Zeiten als Kreis. Innerhalb des Jahreskreises befinden sich wiederum kleinere Kreise, die dann zum Beispiel die Monate, die Wochen oder die Tage darstellen. Eine Hälfte eines solchen Kreises wird als dunkle Seite dargestellt, und die andere Hälfte als helle Seite. Jeder Kreis beginnt mit Dunkelheit. Im Jahreskreis wäre das also der Monat November, da die Dunkelheit hier ihren Höhepunkt erreicht.

Die acht keltischen Jahreskreisfeste

Der keltische Jahreskreis wird mit acht verschiedenen Festen gefeiert, die zu den einzelnen Jahreszeiten stattfinden. Auf diese Weise wird das gesamte Jahr abgedeckt. Die Feste tragen die Namen Samhain, Yule, Imbolc, Ostara, Beltane, Litha, Lughnasad und Mabon. Naturverbundene Menschen auf der ganzen Welt feiern die Feste noch heute - wenn auch im kleineren Sinne, als es zu früheren Zeiten bei den Kelten der Fall war.

Samhain (1. November)

Das Neujahr ist auf der ganzen Welt ein ganz besonderer Tag, an dem sich die Menschen auf das neue Jahr vorbereiten. In der keltischen Tradition wird dieser Tag Samhain genannt und ist somit das Neujahrsfest der Kelten. Es ist ein Fest, das die Rückkehr des Lichts in die Welt symbolisiert und den Beginn des neuen Jahres feiert. Die Nacht von Samhain ist die längste Nacht des Jahres und markiert den Übergang vom Herbst zum Winter. In dieser Nacht sollen die Geister der Verstorbenen zurückkehren und die Tore zwischen den Welten öffnen sich. Die Kelten glaubten, dass an diesem Tag die Grenzen zwischen den Welten verschwimmen und die Geister der Ahnen in die Welt der Lebenden zurückkehren.

Yule (21. Dezember)

Das Fest Yule beschreibt die keltische Wintersonnenwende und gilt als ein wichtiges Fest in vielen Kulturen. Die Nacht zur Yule, am 21. Dezember, ist ebenso eine der längsten Nächte des Jahres und der Tag der kürzesten Tageslänge. In der Zeit um Yule herum wurden viele Rituale durchgeführt, um die Rückkehr des Lichts und des Lebens im kommenden Frühling sicherzustellen. Das Julfest, wie die Wintersonnwende auch genannt wird, wurde während der Christianisierung übernommen und wird heute als Weihnachten gefeiert.

Imbolc (2. Februar)

Imbolc ist die keltische Lichtmesse, die am 1. Februar gefeiert wird. Dieses Fest markiert den halben Weg zwischen Winter- und Sommer. Ursprünglich war es ein agrarisches Fest, bei dem die Schafe ihre ersten Lämmer des Jahres bekamen. Die Bauern bereiteten sich auf die Aussaat vor und entzündeten Feuer, um die Felder zu segnen. Imbolc ist auch als "Candlemas" oder "Oimelc" bekannt.

Heute ist Imbolc ein Fest, das die Rückkehr des Lichts und des Wachstums feiert. Es ist ein Tag, an dem die Menschen Feuer entzünden, um die dunklen Wintermonate zu vertreiben. Imbolc ist auch ein Tag der Meditation und des Gebets.

Ostara (21. März)

Das keltische Ostern, auch als Ostara bekannt, ist das Fest, das im Frühjahr gefeiert wird und an die Göttin Ostara erinnert. Dieses Fest war ursprünglich ein keltischer Sonnen- und Fruchtbarkeitskult, der im Laufe der Zeit von den Christen übernommen wurde.

Heute wird Ostara am 21. März gefeiert, dem Tag des Frühlingsbeginns. An diesem Tag sind die Nächte und Tage gleich lang und es beginnt die Zeit der Wiedergeburt und des Neuanfangs. Die Natur erwacht nach dem langen Winter zum Leben und alles blüht und grünt.

Beltane (1. Mai)

Beltane - also die keltische Walpurgisnacht - ist das Jahreskreisfest, das am 1. Mai stattfindet. Es ist ein Fest der Freude und des Feuers, an dem die Menschen gemeinsam tanzen und singen. Beltane ist auch ein Zeichen des neuen Lebens, denn in dieser Zeit beginnt die Vegetationsperiode. Die Menschen freuten sich auf die kommenden Ernten und hofften, dass das Wetter gut sein würde.

Litha (21. Juni)

Die keltische Sommersonnwende, auch bekannt als Litha, ist ein wichtiges Fest im Jahreskreis der Kelten. Es wird am 21. Juni gefeiert und markiert den höchsten Punkt der Sonne im Laufe des Jahres. An diesem Tag steht die Sonne genau über dem Tropfen, was bedeutet, dass es der längste Tag des Jahres ist.

Litha ist ein Fest der Freude und Dankbarkeit für die Fülle und Schönheit der Natur in ihrer prächtigsten Form. Die Menschen feierten mit Tanz, Gesang und Musik unter freiem Himmel bis in die Morgenstunden.

Nach der Sommersonnenwende werden die Tage wieder kürzer und die Nächte wieder länger.

Lughnasad (1. August)

Lughnasad ist das keltische Schnittfest, das am 1. August stattfindet. Es wird auch als "Tag der Ähren" bezeichnet und ist eines der vier grossen Feste im Jahreskreis der Kelten. Lughnasad ist ein Fest zu Ehren des Gottes Lugh und ein Zeitpunkt, um den Ernteertrag des Jahres zu feiern.

Es markiert den Höhepunkt der Sommerzeit. An diesem Tag wird die Ernte eingefahren und die Felder abgeerntet. Die Lughnasad-Feiern dauern in der Regel drei Tage und beginnen am Vorabend des Festes mit einem grossen Lagerfeuer.

Mabon (23. September)

Mabon ist das Fest der keltischen Herbsttagundnachtgleiche und wird am 23. September gefeiert. Es ist ein Fest, an dem sich die Tage und Nächte die Waage halten und die Natur ihren letzten Atemzug vor dem Winter nimmt.

Mabon ist ein besonders magisches Fest, da es an der Schwelle zwischen den Welten liegt. In dieser Zeit können die Kelten die Geister ihrer Ahnen besonders leicht rufen und mit ihnen in Kontakt treten. Auch können sich die Kelten in dieser Zeit ihre Wünsche für das kommende Jahr erfüllen.



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