Loa (Voodoo)

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5 spannende Fakten über Loa im Voodoo

Loa - wofür steht das? Zu aller erst, was bedeutet Loa eigentlich? Der Begriff wird in zahlreichen Voodoo-Religionen verwendet und dessen Wurzeln führen ins Afrikanische zurück. Das Wort steht für Naturgottheiten im Voodoo, welche hauptsächlich durch ihre freundliche und aufgeschlossene Natur gekennzeichnet sind. Meistens wird während rituellen Tänzen und Gesängen sehnend nach ihnen gerufen. Woher kommen diese Gottheiten?
Laut der Tradition stammen sie aus einem fernen Kosmos, indem alles und jenes beseelt ist - dieser Glaube wird auch als animistisch bezeichnet. Sie mögen bei Voodoo vielleicht direkt an Puppen denken, die mit Nadeln gestochen werden, um anderen Menschen Leid anzutun. Dies ist allerdings nur ein kleiner Aspekt des Voodoos und fällt unter den Begriff: Hoodoo - dies ist die dunkle magische Seite des Voodoos. Die Loas allerdings, auf welche wir uns heute fokussieren werden, gliedern sich in drei Gruppen (auch Nachons genannt) und ihnen werden unterschiedliche charakteristische sowie persönliche Eigenschaften zugeordnet.

Die drei Loa Gruppen:

1. Rada: Dieses Geistwesen steht für bedingungslose Wohltätigkeit und bringt Glück.

2. Petro: Der zerstörerische Geist, welcher mit der Dunkelheit, dem Bösen und Gefährlichen in Verbindung gebracht wird.

3. Ghede: Dieser Geist symbolisiert die liebende Mutter aller Loas und steht für unendliche Fruchtbarkeit, aber auch für die Totengeister.

Die Voodoo Religion - was ist ihr Glaube?

Der zentrale Kern des Glaubens besteht darin, die verschiedenen Loas zu verehren. Sie glauben zudem auch an die Wiedergeburt - bei welcher die Loas eine wichtige Rolle einnehmen. Menschen, die im Leben viele schlechte Taten begangen haben, werden im nächsten Leben nach der Wiedergeburt mit Sanktionen hierfür bestraft. Menschen, die viel Gutes tun, sich anderen gerecht gegenüber benehmen und dem Glauben treu bleiben - haben die Möglichkeit, im nächsten Leben zum Loa aufzusteigen.

Durch diesen Aufstieg wird einem nicht nur eine besondere Macht und somit ein mächtiger Einfluss zugewiesen, sondern es besteht auch die Chance, die Welt mitzugestalten. Was passiert mit den Menschen, die sich weder äusserst gerecht noch sehr schlecht im Leben benehmen? Diese werden erneut als Menschen wiedergeboren, der Zyklus wiederholt sich - ihnen wird noch mal die Chance zur Verfügung gestellt, den Zyklus zu durchbrechen, aber auch, sich von den Versuchungen und Verlockungen der Erde verleiten zu lassen. Letztendlich liegt das Schicksal bei ihnen selbst.

Besonders schlechte Taten - wie werden sie verurteilt?

Wie oben bereits angedeutet, werden Menschen, die viele schlechte Taten sowie: Unrecht, Gewalt oder Missgunst ausgeübt haben, mit Sanktion der heiligen Loas bestraft. Die Sanktionen unterscheiden sich stark je nach Schwere der schlechten Taten. Mittel schwere Sanktionen gestalten sich in Form von geistigen und / oder körperlichen Einschränkungen im nächsten Leben, dies ist im Voodoo Glaube aber sehr selten der Fall. Sehr schwerwiegende Taten werden mit Tragödien oder auch Unwohlsein bestraft, es besteht aber auch die Möglichkeit, bei der nächsten Wiedergeburt als Tier auf die Welt zu kommen und im schlimmsten Falle als Diab. Der Diab ist ein dämonisches Wesen mit der primären Absicht, anderen Menschen zu schaden und sogar über sie zu herrschen.

Der Begriff der Besessenheit: Was bedeutet er?

Im Alltag wird der Begriff als etwas Passives beschrieben. Etwas, was dem Menschen ungewollt geschieht und worüber er keine Kontrolle besitzt: "Ein Mensch ist wie besessen von den Süssigkeiten."

In der Voodoo-Religion ist die Besessenheit etwas nachdem viele Gläubige streben. Sie bedeutet die Vereinigung mit Gott und es wird als Ehre gesehen, von einem Gott "geritten" zu werden. Häufig geschieht die Besessenheit während Trance-Zeremonien. Personen die besessen sind werden im Voodoo als heilig angesehen und werden bei Problemen und Fragen jeglicher Art auch oft um Rat gefragt. Wer einmal besessen war bleibt sein Leben lang auf einer spirituellen Art mit dem Loa verbunden.

Von der schwarzen Magie ins Licht:

Früher wurde Voodoo instinktiv mit einem dunklen und bösartigen Zauber identifiziert, doch dies ist nur ein marginaler Aspekt der gesamten Voodoo-Religion. Im Englischen wurde der Begriff Witchcraft verwendet um Voodoo zu beschreiben. Dies beschreibt alle Formen der Zauberei, Hexerei und Magie welche bösartige und zerstörende Absichten haben.

Jede Form des Übermächtigen kann in einer guten sowohl als in einer schlechten Art in Einsatz gebracht werden. Wenn Voodoo-Magie in guten Händen praktiziert wird, kann es Menschen die bisher nur Dunkelheit erblickt haben wieder ins Licht führen. Sie kann Erklärungen für Schicksalsschläge finden und somit den inneren Frieden betroffener Personen herbeiführen.



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